Andernach – Die Essbare StadtAndernach – Die Essbare Stadt

In Andernach am Rhein wurde ein ehemaliger Burggraben zu einem öffentlichen Gemüsegarten umgestaltet. An der alten Stadtmauer, direkt neben dem Rathaus, wachsen seit einigen Jahren Weintrauben, Aprikosen und andere Spalier-Obstsorten. In den Beeten daneben werden verschiedene Gemüsesorten und Blumen angepflanzt. Der Garten ist für Besucher frei zugänglich. Wer möchte, kann ernten! Passende Küchenkräuter finden sich in den zahlreichen Kübeln der Innenstadt.
Viele Stadtbewohner kennen Obst und Gemüse nur noch aus dem Supermarkt und können so erleben, wie es bis zur Ernte heranwächst. Die Pflege der Anlage und die jährliche Aussaat wird von Freiwilligen, Schulklassen und Arbeitslosen übernommen.
http://www.andernach.de/de/bilder/essbare_stadt_flyer_quer_print_neu.pdf
Neben dem Gemüsegarten besitzt Andernach noch eine weitere Attraktion: den größten Kaltwassergeysir der Welt [ ... ]

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Sie mögen Blumenwiesen und blühende Randstreifen? Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für die Auss...Sie mögen Blumenwiesen und blühende Randstreifen? Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für die Aussaat!

Pflanzen Sie jetzt ihre persönlichen Blumenwiesen und bringen Sie ihre Stadt zum Blühen! Gärten, Balkone und Baumscheiben warten nur darauf, aus ihrem tristen Dasein erlöst zu werden und sich in etwas Schönes zu verwandeln!
Es ist ganz einfach: die Erde lockern, Rillen ziehen oder breitwürfig Samen einstreuen, mit etwas Erde bedecken und angießen.
Für Schmetterlinge und Bienchen bitte ungefüllte (Wild)Blumenmischungen aussäen und in den ersten 4 Wochen öfter mal nachwässern, damit Erde und Samen nicht austrocknen. In einigen Wochen könnte es dann vielleicht so wie auf dem Foto aussehen, oder anders- je nach Auswahl der Samenmischung.
Auch der Balkon kann mit Wildblumenmischungen in eine Nektarstation für Bienen und Schmetterlinge verwandelt werden. (Bienen und Schmetterlinge mögen keine Geranien!)
Einige Blütenmischungen, wie der Mössinger Sommer oder ähnliche, enthalte [ ... ]

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Blumenwiesen statt sterilem Rasen und Einheitsgrün! Blumenwiesen statt sterilem Rasen und Einheitsgrün!

Rasen besteht aus verschiedenen, kurzgehaltenen Grassorten. Die Empfehlung, wöchentlich zu mähen, damit die Gräser sich verzweigen und ein Rasenteppich entsteht, führt bei unserem Klima im Sommer häufig zu gelben, verdorrten Rasenflächen an Straßenrändern, in Parks, in Gärten und Vorgärten. In Schattenlagen und auf sauren Böden entstehen anstatt Rasen- nur Moosflächen. Im Ursprungsland des "Englischen Rasens" regnet es im Sommer häufiger, die Winter sind milder und die Rasenflächen dadurch grün. Bei unserem Klima ist ein grüner Rasen nur mit hohem Pflegeaufwand möglich, dabei dürfen viele Rasenflächen weder betreten, noch für Ballspiele oder als Liegewiese genutzt werden. Private Rasenbesitzer müssen einen hohen Aufwand betreiben, um ihr Ideal vom grünen Rasenteppich entstehen zu lassen. Er muss häufig gewässert, gedüngt, gespritzt und gemäht werden. Die dabei [ ... ]

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Die Wiederentdeckung von Nutzhanf als Kulturpflanze könnte viele unserer Probleme lösenDie Wiederentdeckung von Nutzhanf als Kulturpflanze könnte viele unserer Probleme lösen

Hanf ist eine unserer ältesten Kulturpflanzen. Aus Hanffasern stellte man bis zum 19. Jahrhundert Papier, Kleidung, Segel und Seile her. Heute ist Hanf kaum noch auf unseren Feldern zu sehen. Vielleicht, weil Nutz-Hanf mit Drogenhanf gleichgestellt wird? Nutzhanf enthält nur 0,3 % THC, davon kann sich niemand berauschen. Die Wiederentdeckung von Nutzhanf als Kulturpflanze könnte viele unserer Probleme lösen.
Nutz-Hanf wird in nur 3 Monaten 4 Meter hoch und bildet in kürzester Zeit sehr viel Biomasse. Seine Wurzeln dringen 140 cm tief in den Boden und lockern ihn. Nutzhanf wächst so schnell, dass er dem Unkraut das Licht nimmt und hält durch seinen Geruch Schädlinge fern. Für den Hanfanbau benötigt man weder Herbizide noch Insektizide. Um die Felder gepflanzte Hanfstreifen halten Schädlinge fern.
Hanf kann Böden von Schwermetallen befreien. Die Schwermetalle lagern sich in den [ ... ]

Pflanzen und Heilkräutermehr...
Zimmerpflanzen als LuftreinigerZimmerpflanzen als Luftreiniger

Einige Zimmerpflanzen absorbieren Innenraumschadstoffe wie Benzol, Formaldehyd, Kohlenmonoxid, Trichlorethylen, Toluol und Xylol durch ihre Blätter, bauen sie im Wurzelbereich ab und reinigen so die Raumluft. Plantairpur testete verschiedene Zimmerpflanzen (unten aufgeführt) auf ihre Entgiftungskapazität.
Sehr gute und gute Wirksamkeit hatten: Bergpalme, Birkenfeige, Blattfahne, Dattelpalme, Drachenbaumarten, Efeu, Efeutute, Flamingoblume, Gerbera, Goldfruchtpalme, Grünlilie, Gummibaum, Indische Azalee, Kolbenfaden, Palmfarn, Palmlilie, Rotblättriger Philodendron, Ponyschwanz, Purpurtute, Schwertfarn, Steckenpalme, Strahlenaralie.
Mittlere Wirksamkeit hatten: Alpenveilchen, Blütenbegonie, Bogenhanf, Gebetspflanze, Kalanchoe, Kentiapalme, Kroton, Baumfreund, Kletternder Philodendron, Schmetterlingsorchidee, Weihnachtskaktus, Weihnachtsstern, Zimmerrebe.
Siehe Tabelle
Zimmerpflanzen verb [ ... ]

Pflanzen und Heilkräutermehr...
Gänse- mehr als nur Gänsebraten!Gänse- mehr als nur Gänsebraten!

Wer im Internet nach "Gänsen" sucht, findet fast nur Kochrezepte. Den Geschmack von Gänsen kennt jeder, meist als Weihnachtsbraten. Aber sonst? Wer weiß schon, dass Gänse lebenslange Partnerschaften bilden? Wenn der Partner stirbt, sollen sie sogar trauern. In der Brutzeit bildet jede Gänsefamilie eine kleine Gemeinschaft, die vom aufmerksamen Gänserich bewacht wird. Sie grasen gemeinsam im Familienverband und fressen verschiedene Kräuter. Die ledigen Junggänse vom Vorjahr grasen in großen Gemeinschaften zusammen. Sobald ein Hund sich nähert, verschwinden alle sofort in den nahegelegenen Gewässern. Durch kehlige, trompeten-artige Schreie warnen sie sich gegenseitig. Diese Schreie sind auch zu hören, wenn die Graugänse gemeinsam Ende Oktober in den Süden ziehen und im März wieder zurückkehren.
Der Name "Gans" kommt von "Ganz", "Ganzheitlich". Der Kinderreim "Heile, heile G [ ... ]

Tieremehr...
Die Uhr der Natur: Zeigepflanzen für FrühlingsbeginnDie Uhr der Natur: Zeigepflanzen für Frühlingsbeginn

Die Jahreszeitenuhr der Natur stimmt oft nicht mit unserem kalendarischen Kalender überein, sie geht oft vor- oder zurück. Der Frühling in der Natur kann in manchen Jahren bis zu 6 Wochen früher oder später beginnen. Er wird angezeigt durch die Blüte oder den Blattaustrieb bestimmter Pflanzen, wissenschaftlich "Phänologie" genannt, die Lehre der Erscheinungen. Bauern richten sich bei der Aussaat nach dieser "Naturuhr", die ihnen den richtigen Aussaatzeitpunkt durch den Blüten- oder Blattaustrieb bestimmter Pflanzen anzeigt.

Vorfrühling
: Kalendarisch Februar-Ende März
Blüte von Schneeglöckchen, Hasel und Schwarzerle 
Der Saft steigt wieder in die Bäume
Grasfrösche beginnen zu laichen,
einige Zugvogelarten z.B Stare und Lerchen kehren zurück, Amseln beginnen mit dem Nestbau
Beginn der Aussaat/ Vorzucht im Haus
Der Vorfrühling endet mit der Blüte der Salweide

 Erst [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Jahreszeitenfeste: Brigid, Imbolc, LichtmessJahreszeitenfeste: Brigid, Imbolc, Lichtmess

Vom 1. auf den 2. Februar feierte man Imbolc, den Feiertag zu Ehren der dreifachen keltischen Göttin Brigid: die helle, strahlende Göttin des Feuers, der Schmiedekunst und der Heil- und Dichtkunst. Sie wird oft mit einem Strahlenkranz dargestellt, auf einem Hirsch reitend oder mit einem Bären an ihrer Seite.
Man glaubte, dass sie die dunkle Wintergöttin ablöste und dann hell und strahlend durch das Land zog, an Bäumen rüttelte, um ihre Säfte anzuregen, die schlafenden Samen weckte und die Pflanzen zum Sprießen brachte.
Die Tage werden merklich länger, die Schneeglöckchen beginnen zu blühen und die ersten Lämmer werden geboren- daher auch der Name Imbolc: säugen der Lämmer.
Die katholische Kirche feierte in dieser Zeit Lichtmess: Haus und Hof wurden mit brennenden Kerzen gesegnet.
Bei den Bauern war es das Ende des Dienstbotenjahres. Zu diesem Zeitpunkt stellten sie die Kn [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Guerilla Gardening mit WeidenrutenGuerilla Gardening mit Weidenruten

Weiden blühen bereits im Vorfrühling. Ihre Blüten, die Weidenkätzchen sind wichtige Pollen- und Nektarspender für unsere Insektenwelt, Weidenblätter Nahrung für viele Falterarten. Weiden lassen sich von November bis zum Frühling ganz einfach vermehren, indem man bleistiftdicke, zweijährige Weidenzweige 30 cm lang abschneidet und sie dann ca. 20 cm tief in den Boden steckt.
Einige der Weidenruten bilden Wurzeln und werden zu Bäumen. Im 2. Jahr können sie bis zu 2 Metern hoch werden. In einer Vase lässt sich die Bewurzelung gut erkennen:  

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Glyphosat in medizinischen Baumwollprodukten nachgewiesen!Glyphosat in medizinischen Baumwollprodukten nachgewiesen!

Eine Forschergruppe aus Argentinien wollte mit Hilfe von Baumwollgewebe den Glyphosatgehalt in der Luft messen. Dabei entdeckten sie, dass IM Baumwollgewebe bereits Glyphosat enthalten war. Daraufhin begannen sie, Wattestäbchen, Binden, Tampons, Pflaster und steriles Verbandsmaterial aus verschiedenen Supermärkten und Apotheken auf Glyphosat zu untersuchen. In allen Produkten fanden sie Glyphosat oder den Glyphosat- Abbaustoff AMPA.
Baumwolle wird in Indien, China, Westafrika, USA und Südamerika angebaut. Ein Großteil der Pflanzen sind genverändert und resistent gegen Herbizide, die dort in großen Mengen ausgebracht werden. Glyphosat wird vermutlich nicht das einzige "Pflanzenschutzmittel" sein, das in Baumwollprodukten zu finden ist - auf andere wurde nur noch nicht getestet. Im Baumwollanbau von China und Indien wird z.B auch das Insektengift Endosulfan eingesetzt, dass in der EU [ ... ]

Pestizidemehr...
Zug der KranicheZug der Kraniche

Kraniche leben von Frühling bis Spätsommer in Weißrussland, Sibirien und Nordeuropa. Sobald die Temperaturen dort sinken, verlassen sie diese Gebiete, um in wärmeren Regionen zu überwintern. Der westeuropäische Zug fliegt über Deutschland in die spanische Extremadura oder an den Lac Der Chantecoq in Frankreich. Der osteuropäische Zug fliegt über Ungarn nach Nordostafrika.
Anfang September erreichen die ersten Kraniche die deutsche Ostseeküste in Zingst. Dort blieben sie einige Wochen und stärken sich mit Getreidekörnern, Mais, Insekten, Würmern, kleinen Fischen, Eicheln oder Mäusen für ihren Weiterflug. In der Abenddämmerung fliegen die Gruppen zu nahegelegenen Seen, um in den geschützten Randbereichen des Wassers zu übernachten. Wenn es Ende Oktober kälter wird, starten die Kraniche zum Weiterflug Richtung Süden. Dabei bevorzugen sie sonnige Tage mit Wind aus östl [ ... ]

Tieremehr...
Braunschweiger Blühflächen 2015 Braunschweiger Blühflächen 2015

Weil die positive Resonanz der Braunschweiger Bürger/innen so groß war, wurden die Blühstreifen 2015 vom Fachbereich Stadtgrün verdoppelt - von 3000 auf 6000 Quadratmeter! Danke an die Stadtverwaltung und den Fachbereich Stadtgrün! Für 2016 werden noch Sponsoren und freiwillige Helfer gesucht! Wie im letzten Jahr können die Braunschweiger Bürger auch in diesem Jahr wieder Blumenwiesen an der Donaustraße, am Fallersleber Tore, an der Bundesallee und am Amalienplatz bewundern. Die Veränderung der BS-Blühstreifen in der Vegetationszeit kann man hier beobachten.
Weitere Blühstreifen findet man in der Berliner Straße/Ecke Hordorfer Straße: 180 Quadratmeter, Berliner Straße/Am Soolanger (160), Altewiekring/Hagenring (930), Am Fallersleber Tore (200), Celler Straße (180), Am Wendentor (275), Helmstedter Straße/Ackerstraße (200), Stöckheim Leipziger Straße/Siekgraben (180), S [ ... ]

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Glyhosate: Von der WHO als Krebserregend eingestuft!Glyhosate: Von der WHO als Krebserregend eingestuft!

Glyphosate wurden im März 2015 von der WHO als vermutlich krebserregend Stufe 2 eingestuft. Jahrzehntelang galten sie als harmlos und wurden in großen Mengen in der Landwirtschaft, im Haus-und Kleingarten und bei der öffentlichen Grünflächenpflege eingesetzt. Im Menschen sind Glyphosate im Blut, Urin und in der Muttermilch zu finden. Glyhosate sind weltweit die am häufigsten verwendeten Herbizide. Seit 1975 werden sie zunehmend eingesetzt- nicht nur gegen "Un"kräuter, sondern auch direkt vor der Ernte, um Getreide und andere Feldfrüchte trocken einfahren zu können (Sikkation). Kartoffeln werden ebenfalls sikkiert, um ihre Lagerfähigkeit zu verbessern und die Keimung zu reduzieren.
Statt Stoppelfelder umzupflügen, werden heute meist Glyhosate gespritzt. Diese Pfluglose Bodenbearbeitung wird als "Klimafördernd" durch Agrarumweltprogramme gefördert. Glyphosateinsätze sind na [ ... ]

Pestizidemehr...
Kompost: Kleinstlebewesen verwandeln Grünschnitt in fruchtbaren Boden Kompost: Kleinstlebewesen verwandeln Grünschnitt in fruchtbaren Boden

Rasen- und Heckenschnitt, Wildkräuter, Laub und Äste sind für die meisten (Klein) Gartenbesitzer "Abfall" und landen in der grünen Tonne. Für Kompostwürmer und andere Kleinstlebewesen sind diese Gartenrohstoffe Nahrung- sie produzieren daraus fruchtbaren Boden. Das Bodenleben wird angeregt, der Garten wird fruchtbarer und vielfältiger. Vögel, Kröten und Igel stellen sich von selber ein, weil sie wieder genügend Nahrung im Garten finden. Die "grüne Tonne" kann abbestellt werden, Dünger hat man selber im Überfluss!
Das wichtigste am Kompost ist seine Schichtung: auf eine trockene Schicht, die z.B. aus kleingeschnittenen Ästen besteht, kommt eine feuchte Schicht, dann wieder eine trockene (Ast)schicht, darauf wieder eine feuchte Matschschicht usw...... Jede Schicht sollte ca. 20 cm dick sein. In der feuchten Matschschicht, die aus rohen! Küchenrohstoffen, wie z.B. Gemüse, Kaf [ ... ]

Umwelt und Naturschutzmehr...
Die Jahreszeitenuhr der Natur: Beginn von Frühherbst, Vollherbst und SpätherbstDie Jahreszeitenuhr der Natur: Beginn von Frühherbst, Vollherbst und Spätherbst

Die Jahreszeitenuhr der Natur wird angezeigt durch Blüten, Früchte, Blattaustrieb, Blattverfärbung und Blattfall bestimmter Pflanzen. Sie stimmt meist nicht mit unserem Kalender überein. Die Wissenschaft nennt dieses Thema "Phänologie", oder die Lehre der Erscheinungen.
Frühherbst: Anfang bis Mitte September
Die Herbstzeitlose blüht
Birnen, Zwetschgen, Holunderbeeren und Hagebutten sind reif
Rauchschwalben fliegen Richtung Süden zurück     Vollherbst:  Mitte September bis Ende Oktober
Roßkastanien, Bucheckern, Eicheln und Walnüsse sind reif, die Früchte der Stieleiche fallen vom Baum
Äpfel, Kartoffeln und Rüben können geerntet werden, die Weinlese beginnt
Laubverfärbung bei Roßkastanie, Rotbuche, Birke, Eiche, Esche und Wildem Wein
Blattfall bei Obstbäumen
Hausrotschwanz und Star fliegen Richtung Süden zurück
Altweibe [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Insektizide: Neonikotinoide schädigen Insekten und Vögel

Neonikotinoide werden seit 1991 als Samenbeize, zur Bodenbehandlung und im Haus- und Kleingartenbereich gegen saugende Insekten eingesetzt. Bei Samen, die mit Neonikotinoiden gebeizt wurden, wandern die Insektizide vom Stängel in Blätter, Blüten, Nektar und Pollen der Pflanzen: Blätter, Pollen und Nektar dieser Pflanzen können für Schmetterlinge, Käfer, Hummeln, Bienen und andere Insekten giftig sein! Im Boden können sie Regenwürmer und andere Bodenlebewesen schädigen oder vergiften. Neonikotinoid-Verbindungen sind äußerst stabil und nur schwer abbaubar. Sie werden ausgewaschen, gelangen ins Grundwasser und in Oberflächengewässer. Hier kann die Population der Wassertiere abnehmen, oder geschädigt werden. Auch neben den Feldern ist dieser Wirkstoff häufig noch zu finden! Wenn Vögel gebeizte Samen fressen, können sie dadurch vergiftet werden. Guttationstropfen gebeizter P [ ... ]

Pestizidemehr...
Pestizide: Schleichende Vergiftung- auch im Menschen?Pestizide: Schleichende Vergiftung- auch im Menschen?

Untersuchungen haben ergeben, dass NICHT "Bio" Lebensmittel stark mit Pestiziden belastet sind. In Weintrauben, Paprika, Äpfeln, Erdbeeren und Orangen wurden besonders hohe Pestizid-Rückstände mit unterschiedlichen Wirkstoffen gefunden. Durch Pestizide, offiziell auch "Pflanzenschutzmittel" genannt, findet eine schleichende Vergiftung von Böden, Wasser, Insekten, Wildtieren und Menschen statt. Die hochgiftigen Substanzen führen zu einem rapiden Artensterben. Sie reichern sich im Menschen an und können -je nach Giftart- zu Krebs, Schädigungen des Erbguts, Nerven- oder Organschädigungen führen.
Durch den Einkauf von "Bio" Lebensmitteln schützt man nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch Wasser, Böden, Wildtiere, Insekten und die Artenvielfalt!
Gifteinsatz bei konventionell erzeugten Erdbeeren:
welt.de - Der Fungizid-Cocktail macht die Erdbeere schön
2015 Erlaubte Pflanze [ ... ]

Pestizidemehr...
Achtung: Handelsübliche Samenpackungen sind oft chemisch behandelt!Achtung: Handelsübliche Samenpackungen sind oft chemisch behandelt!

Achtung: Auch Samen und Blumenzwiebeln für den Haus- und Kleingärtner können mit chemischen Substanzen gebeizt sein, um sie vor Pilz- und Pflanzenkrankheiten oder Insekten zu schützen. Die konventionelle Saatgutindustrie hält sich bei diesem Thema bedeckt - es gibt noch keine Deklarationspflicht für gebeiztes Saatgut. Einige Samenhersteller vermerken im Katalog oder auf den Samenbeuteln, dass ihre Samen ungebeizt sind. Samen/Zwiebeln von Zierpflanzen, Obst und Gemüse könnten z.B. mit Fludioxonil, Tebuconazol, Dimethoporph oder Metconazol vorbeugend gegen Pilzbefall gebeizt sein, mit Thiuram gegen Pflanzenkrankheiten oder Neonicotinoiden gegen Insekten...
Neuerdings gibt es auch Samen mit "Schneckenschreck". Auch hier erfährt man nicht, ob die Schnecken durch ungiftige Bitterstoffe vertrieben werden, oder durch giftige Substanzen. Auf der sicheren Seite ist man mit Bio-Saatgut- e [ ... ]

Pestizidemehr...
Walpurgis/ BeltaneWalpurgis/ Beltane

In der Nacht auf den 01. Mai feiert man Walpurgis/ Beltane. Dieses Fest steht für die Vereinigung von männlichen und weiblichen Energien und für die Zeugung von neuem Leben. In vielen Gegenden tanzt man in dieser Nacht um den Maibaum oder stellt seiner Liebsten eine frisch geschlagene Birke vor die Haustür. Der Maibaum symbolisiert den Phallus, der den Schoss von Mutter Erde befruchtet. Früher waren im "Honigmond" Mai Eheregeln außer Kraft gesetzt, außerehelich gezeugte Kinder wurden jedoch wie eigene Kinder in der Familie aufgenommen.
Die Göttin Flora symbolisiert diese Zeit der Blumen, Erotik, Liebe, Sinnlichkeit und Fruchtbarkeit. Oder Aphrodite, die Schaumgeborene, Göttin der Liebe. Das Meer ist ihre Heimat, die Muschel ihr Symbol.
Die Hexen sollen sich in dieser Nacht auf dem Blocksberg (Brocken) mit dem Teufel? vergnügen oder war es der wilde Wald- und Weidegott Pan mit  [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Jahreszeitenuhr der Natur: Beginn von Früh-, Hoch- und Spät-SommerJahreszeitenuhr der Natur: Beginn von Früh-, Hoch- und Spät-Sommer

Die Natur zeigt die Jahreszeit durch Blattaustrieb, Blüte oder Früchte bestimmter Pflanzen an. Der Frühsommer beginnt mit der Holunderblüte, der Hochsommer mit der Blüte der Sommerlinde und der Spätsommer mit den Früchten des Sommerapfels. Die Jahreszeitenuhr der Natur stimmt meistens nicht genau mit unserem Kalender überein. Frühsommer:
Der Frühsommer beginnt mit der Holunderblüte. Wildrosen, Akazien, Robinien, Klatschmohn, Margeriten und Gräser folgen. Getreidearten bilden Ähren und Rispen,
Frösche quarken und Grillen zirpen           Hochsommer:
Erst blüht die Sommerlinde, dann folgen Winterlinde, Schafgarbe, Beifuß, Wegewarte und Sonnenblume, 
Johannisbeeren, Sauerkirschen und Stachelbeeren werden reif
Die Glühwürmchen fliegen,
Winterraps, Wintergerste und Winterroggen werden geerntet. Am Ende des Hochsomm [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Acker"un"kräuter oder bedrohte Arten? Acker

Vor einigen Jahrzehnten waren unsere Felder noch bunt: zwischen den Feldfrüchten wuchsen Klatschmohn, Kornblumen, Kamille, Feldrittersporn und viele andere Wildkräuter- und Wildblumenarten. Inzwischen sind viele Ackerwildkräuter zu bedrohten Arten geworden, oder bereits ausgestorben. Auf den Feldern ist durch den Einsatz von Herbiziden, offiziell auch "Pflanzenschutzmittel" genannt, kein Platz mehr für sie. Ackerrandstreifen an Feldern könnten zu wichtigen Überlebensstreifen für Wildkräuter und Wildtiere werden! Viele Felder werden aber inzwischen oft bis zur Straße bewirtschaftet und bei konventionell bewirtschafteten Feldern scheinen sich die ausgebrachten Gifte an Feldrändern, auf Randstreifen und in Wassergräben zu sammeln.
Laut Bund Hannover stehen inzwischen ein Drittel unserer etwa 300 Ackerwildkraut-Arten auf der niedersächsischen Roten Liste der gefährdeten Pflanzen [ ... ]

Umwelt und Naturschutzmehr...
Urbanes Gärtnern in Berlin, Havanna (Kuba) und Braunschweig Urbanes Gärtnern in Berlin, Havanna (Kuba) und Braunschweig

Im Braunschweiger Stadtteil Bebelhof entsteht gerade ein Stadtgarten nach dem Vorbild der Berliner Prinzessinnengärten:
Auf einem ehemaligen Brachgelände im Berliner Stadtteil Kreuzberg werden Gemüse, Kräuter und Blumen in verschiedenen, ausrangierten Gefäßen ohne direkten Bodenkontakt gezüchtet. Diese Form des gärtnerns nennt sich "Urbanes Gärtnern"- viele praktizieren es bereits auf ihren Balkons. Urbane Gärten sind mobil und können jederzeit umziehen. Der Gründer der Berliner Prinzessinnengärten brachte diese Idee aus Kuba mit. In der Hauptstadt Havanna wurden aus der Not heraus Stadtflächen in Gemüsebeete umgewandelt, um dort Nahrungsmittel zu produzieren, ohne Einsatz von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln, nur mit Hilfe von selbst hergestelltem Kompost! Eine Grüne Revolution ;) http://green.wiwo.de
http://prinzessinnengarten.net/
https://www.facebook.com/pages/ [ ... ]

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Pflanzen Sie Wildblumenzwiebeln, um das Nektarangebot für Insekten im Frühling zu erhöhen!Pflanzen Sie Wildblumenzwiebeln, um das Nektarangebot für Insekten im Frühling zu erhöhen!

Um Wohnräume zu schaffen, verdichten sich unsere Städte weiter und die Überlebensräume für Tiere und Insekten nehmen immer mehr ab. Um das Nektarangebot für Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge im Frühling zu vergrößern, vergraben GG von September bis Dezember Wildblumenzwiebeln unter Bäumen und anderen öffentlichen Flächen. Dazu eignen sich besonders gut Blumenzwiebeln von Wildkrokussen, Blausternchen, Winterlingen, Traubenhyazinthen und Schneeglöckchen. Sie werden, je nach Art, 10- 15 cm tief mit der Wurzel nach unten im Boden vergraben. Dort liegen sie verborgen, vermehren sich von selber und bilden über Jahrzehnte riesige Blütenteppiche. Es reicht, den Boden an einigen Stellen mit Zwiebelblühern zu "impfen" und den Rest Mutter Natur zu überlassen. Der Blütenreigen beginnt im Februar mit Winterlingen, Krokussen und Schneeglöckchen. Im März folgen blaue Scilla und [ ... ]

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Guerilla Gardening: Flower-Power für Städte, Menschen und Nektarsammler!Guerilla Gardening: Flower-Power für Städte, Menschen und Nektarsammler!

Vom Frühling bis zum Herbst finden GG ein reiches Betätigungsfeld, um die Vegetation für Mensch- und Nektarsammler durch das Ausbringen von ungefüllten (Wild)blumen blütenreicher und vielfältiger zu gestalten. Ein GG hat immer etwas Wildblumensamen und eine kleine Gabel für spontane Verschönerungsaktionen dabei. Durch GG können seltene Wild- und Ackerkräuter wieder angesiedelt und so vor dem Aussterben gerettet werden! Die Pflanzen breiten sich von selber weiter aus, wenn ihnen der Standort gefällt.
Man sollte sich das Aussaat- oder Pflanzgelände vorher ansehen, um geeignete Pflanzen auszuwählen. Ist es dort sonnig oder schattig? Die Bodenbeschaffenheit wird von Pflanzen angezeigt, die bereits dort wachsen. Ungeeignet zur Aussaat sind häufig gemähte Rasenflächen. Bei zu häufigem Mähen können sich weder Blüten noch Samen bilden und es wachsen nur noch einige Gräserar [ ... ]

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Stockrosen verzaubern die StadtStockrosen verzaubern die Stadt

Ungefüllte! Stockrosen sind ideale Stadtverschönerungspflanzen und als Nektar- und Pollenspender bei Insekten sehr begehrt. Sie benötigen nur wenig Platz, blühen von Juni bis September in rosa, weiß, gelb, rot bis schwarz und werden bis zu 2 Metern hoch. Ihre Anzucht ist einfach: Ab August können die ersten reifen Samenkapseln geerntet werden. Die Samen werden herausgelöst und einige Samen an geeigneter Stelle wieder eingepflanzt. Sie bilden bis zum Spätherbst ihre Blattrosette aus und blühen im darauf folgendem Jahr. Besonders gut wachsen sie auf nährstoffreichen Böden in sonniger Lage. Stockrosen am Haus galten früher als Erkennungszeichen für die Anthroposophische Bewegung. Im Englischen heißen Stockrosen "Hollyhock", lat. Alcea rosea. Unten: Kleines Püppchen aus Stockrosenblüten

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Samenbomben selber herstellenSamenbomben selber herstellen

Samenbomben/ Seedbombs sind gut geeignet, um schwer erreichbares Brachgelände zum Blühen zu bringen. Mit Heilerde, die es in jeder Drogerie gibt und dunkler Maulwurfserde, die bereits einen natürlichen Tonanteil besitzt und überall zu finden ist, lassen sie sich ganz einfach herstellen.
Rezept für 20 - 24 Samenbomben:
8 EL Heilerde, 8 EL Maulwurfserde, 7 EL Wasser, 3 EL Wildblumensamen verrühren und zu Samenbomben rollen. Aus Tonerde oder Bentonit, einem Bodenverbesserer aus dem Gartenmarkt, lassen sich ebenfalls gut Samenbomben herstellen. Bentonit mit Wasser verrühren, reichlich Wildblumensamen dazugeben, durchrühren, die Masse zu kleinen Kugeln formen und trocknen lassen. Die Kugeln trocknen an warmen Tagen innerhalb von 2 Stunden gut durch, werden sehr hart und lassen sich gut werfen. Bei Nässe lösen sie sich langsam wieder auf und geben den Samen frei. Die Tonerde kann au [ ... ]

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Fair Play im Amateur-FußballFair Play im Amateur-Fußball

Der Dortmunder Student Andreas Schweigert bietet fair produzierte Fußbälle für 30 Euro an. Sie werden wie fast alle Fußbälle in Sialkot, Pakistan, produziert. 1 Euro pro Ball gehen in einen Hilfstopf für die Arbeiter in Pakistan. Von diesem Modell profitieren alle Akteure: die Näher in Pakistan freuen sich über fairere Löhne und finanzschwache Amateurvereine bekommen solide und günstige Bälle, die mit den Farben und Wappen ihres Vereins designet werden können. Dieses ist möglich, weil der Unternehmer nicht mit der üblichen Marge von bis zu 600 Prozent arbeitet, sondern die Bälle für das Doppelte des reinen Produktionspreises verkauft. Er hofft, irgendwann einmal von der "Ball-Kampagne" leben zu können. Hoffentlich gelingt ihm dieses Vorhaben! Es wäre schön, wenn dieses Modell in der Zukunft auch auf andere Produkte übertragen werden würde! http://www.zeit.de/sport/2 [ ... ]

Fairer Handelmehr...
Wildkräuter zeigen die Bodenbeschaffenheit anWildkräuter zeigen die Bodenbeschaffenheit an

Wer wissen möchte, wie sein Gartenboden beschaffen ist, achte einfach mal darauf, welche Wildkräuter dort wachsen. Wildpflanzen zeigen die Bodenbeschaffenheit an. Sie siedeln sich dort an, wo ihnen Boden und Klima zusagen. Im Nachschlagewerk "Was blüht denn da" können Wildpflanzen über ihre Blütenfarbe gesucht und bestimmt werden. Dort erfährt man auch, welche Bodenverhältnisse sie bevorzugen. Weiterführende Links:
http://www.gartenbauvereine.org/
http://www.bio-gaertner.de/Zeigerpflanzen

Stickstoffreiche Böden werden z.B. angezeigt durch: Brennnessel, Giersch, Vogelmiere, Scharfer Hahnenfuß...
Stickstoffarme Böden: Ackerveilchen, Behaarter Klappertopf, Hundskamille, Hungerblümchen, Scharfer Mauerpfeffer, Ziest ...
Kalkhaltige Böden: Acker-Rittersporn, Kuhschelle...
Kalkarme Böden: Gelbe Wucherblume, Hundskamille, Sauerklee...
Saure Böden: Besenheide, Kleiner Sauerampfer, Heid [ ... ]

Pflanzen und Heilkräutermehr...
Bäume

Für einen hundertjährigen Baum müßte man 2000 junge Bäume pflanzen, um ihn zu ersetzen:
Ein hundertjähriger Baum produziert 13 kg Sauerstoff am Tag und versorgt damit 10- 20 Menschen.
Ein 100 Jähriger Baum verarbeitet ca 18 kg Kohlendioxid an einem Sonnentag.
Ein hundertjähriger Baum verdunstet an einem heißen Tag 400 Liter Wasser, erhöht die Luftfeuchtigkeit und verbessert die Atemluft.
Er kann etwa 100 kg Staub im Jahr binden
Bäume spenden Schatten, gleichen Temperaturunterschiede (bis zu 6 Grad) aus und verbessern das Stadtklima
Bäume veringern die Windgeschwindigkeit
Bäume wirken als Schallschutz
Bäume verbessern den Boden durch Humus (Laubfall)
Bäume sind Lebensraum für Tiere.
Je älter ein Baum, desto höher ist seine ökologische Wertigkeit.
In den Höhlen von alten Bäumen nisten Fledermäuse, Spechte, Singvögel und im Totholz leben Pilze und Insekten.
B [ ... ]

Waldmehr...
Wintersonnenwende, Alban Arthuan oder JulWintersonnenwende, Alban Arthuan oder Jul

In alten Kulturen feierte man am 21.12. die Wintersonnenwende und damit die länger werdenden Tage, das Wiedererscheinen des Lichtes und damit den Beginn neuen Lebens. Man glaubte, dass die Erdgöttin in dieser längsten Nacht des Jahres das Sonnenkind gebar.
Danach begannen die Rauhnächte, in denen man ganz bewußt lebte und auf alles achtete, was sich ereignete und daraus orakelte, wie sich das kommende Jahr entwickeln würde. Man räucherte Haus und Ställe mit Kräutern und schmückte das Haus mit grünen Zweigen und Stechpalmen.
In den Rauhnächten sollten wilde Gesellen unterwegs sein, auch die Holle oder Pecht sollte in dieser Zeit mit ihrem wilden Heer durch die Nächte reiten.
Hirsche oder Rentiere galten als animalisches Sonnensymbol, oder als Erscheinung des keltischen Waldgottes Cernunnos, der das Wachstum in der Tiefe anregt.
Unser traditioneller Adventskranz könnte Symbol [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Magische MistelnMagische Misteln

Misteln tragen auch im Winter grüne Blätter, bringen Ende November silberne Früchte hervor und blühen von Februar bis April. Sie sind zweihäusig: es gibt weibliche und männliche Pflanzen.
Misteln wachsen auf Bäumen, zapfen deren Leitungsbahnen an und holen sich so Wasser und Nährstoffe. Dafür sollen sie den Bäumen Schutz vor unförmigen Auswüchsen bieten, die durch Erdstrahlungen entstehen können. In der alternativen Krebstherapie werden Mistelpräperate eingesetzt, bevorzugt Misteln, die auf Eichen- und Apfelbäumen wachsen. Mistelextrakte sollen bei arteriellen Durchblutungsstörungen und bei unerfülltem Kinderwunsch helfen. Früher wurde aus den klebrigen Mistelbeeren Leim hergestellt. Misteln wachsen sehr langsam. Mistelbüsche von einem halben Meter Durchmesser können 20 - 30 Jahre alt sein! Misteln werden über Misteldrosseln vermehrt, die sie fressen und wieder aussc [ ... ]

Pflanzen und Heilkräutermehr...
Die Rau(h)nächte

Die Rau(h)nächte- das sind die Tage und Nächte zwischen der Wintersonnenwende und dem 6. Januar. Früher lebte man in dieser Zeit sehr bewußt, denn aus allem, was sich ereignete, orakelte man, wie sich das Neue Jahr entwickeln würde. Negative Ereignisse, die einem widerfuhren, konnte man jedoch an bestimmten Tagen auch wieder auflösen ( 28. Dez. und 5. Januar) Wilde Geister sollten in der Zeit der Rauhnächte umherziehen, Tiere sollten sprechen können....In einigen klassischen Weihnachtsfilmen wurde darauf zurückgegriffen. Das Böllern zum Vertreiben der Geister am Jahresende, sowie das Dekorieren mit Stechpalmen hat hier seinen Ursprung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht
http://www.jahreskreis.info/files/rauhnaechte.html

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Monarchfalter ziehen zu den SeidenpflanzenMonarchfalter ziehen zu den Seidenpflanzen

Monarchfalter sind die die Zugvögel unter den Schmetterlingen. Sie fliegen von Mexiko bis zu den Kanadischen Seen. Den Frühling verbringen sie in Texas, den Sommer an den Kanadischen Seen und zur Überwinterung fliegen sie wieder zurück nach Mexiko. Diese Strecke fliegen sie in mehreren Generationen. Auf Zwischenstopps paaren sich die Falter, legen Eier und sterben. Die nächste Generation fliegt einen Monat später weiter. Monarchfalter leben als Raupen von 30 verschiedenen Seidenpflanzen (engl. Milkweed). Die heißen Sommer in den Südstaaten lassen die Seidenpflanzen verdorren, darum ziehen die Falter weiter Richtung Norden. An den Kanadischen Seen wachsen auch im Sommer reichlich Seidenpflanzen, dadurch können sich noch 2 weitere Monarchfaltergenerationen entwickeln. Einige ziehen bis New Brunswick, Neufundland und Nova Scotia.
Ab September, bei einem ganz bestimmten Sonnenstand, [ ... ]

Schmetterlinge und Insektenmehr...
HalloweenHalloween

Halloween oder Samhain, die Nacht vom 31. Oktober zum 01. November war im keltischen Kalender der Beginn der dunklen Jahreshälfte. Bis zur Wintersonnenwende nimmt das Tageslicht täglich weiter ab. Die Natur ruht und wandelt sich, aber ihre Essenz bleibt, aus ihr entsteht später wieder etwas Neues. Tod, Trauer, Abschied und Vergänglichkeit sind die Themen der dunklen Jahreszeit, für die die dunklen Göttinnen Hekate, Hel und Morrigan stehen. Morrigan wird meist mit einem Raben auf der Schulter dargestellt. (Raben)vögel, sollten Übermittler zwischen den Welten sein.
Der Name "Halloween" kommt von All Hallows Eve, Nacht vor Allerheiligen. Nach keltischem Glauben sollte der Schleier, der diese Welt von der Anderswelt trennt,  in dieser Nacht besonders dünn sein und Verstorbene an Orte ihres früheren Lebens zurückkehren können. Weil  jedoch in dieser Nacht auch unheilbring [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Mexiko: El Día de los MuertosMexiko: El Día de los Muertos

In Mexiko feiert man Ende Oktober "El Dia de los Muertos", die Tage der Toten. Sie werden durch die Skelettdame "La Catrina" symbolisiert, die vermutlich vom mexikanischen Kupferstecher José Guadalupe Posada geschaffen wurde, um sich über die wohlhabende Oberschicht lustig zu machen. Nach dem alt-mexikanischen Glauben durften die Seelen der Verstorbenen einmal im Jahr am Ende der Erntezeit die Lebenden besuchen: dafür werden Hausaltäre und Friedhöfe an mehreren Tagen mit Kerzen, orangefarbenen Blumen und Bildern der Verstorbenen geschmückt und mit all dem, was der Verstorbene Zeit seines Lebens gern aß und trank. Dazu gibt es Calavera de dulce und Pan de muertos. Man feiert, isst und trinkt gemeinsam mit den Verstorbenen und verabschiedet sich in der Nacht zum 02. November wieder voneinander.
Bild, Quelle http://www.superskull.de
Bild Catrina Quelle
Auch der Monarchfalter erreicht A [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Gartenpflege mit Glyphosaten: Wer kontrolliert die ordnungsgemäße Anwendung?

Glyphosate werden nicht nur in der Landwirtschaft zur Wildkrautbekämpfung eingesetzt, sondern zunehmend auch bei der Gartenpflege von Wohnungsbaugenossenschaften. Unter Büschen, Bäumen, auf Rabatten, an Rasenkanten und auf Parkplätzen werden Wildkräuter oft nicht mehr mechanisch entfernt, sondern durch das Aufbringen von Glyphosaten. Es gibt Betriebe, die diese Mittel auch vorbeugend im 4- 8 Wochentakt einsetzen, direkt nach dem Rasenmähen. Einige Anwender arbeiten dabei ohne Schutzausrüstung und ohne Sicherheitsmassnahmen für die Anwohner zu gewährleisten.
Beim Bundesamt für Verbraucherschutz kann man unter Anwendungsbestimmungen und Auflagen zu "Glyphosat" u.a. folgendes nachlesen: Flächen dürfen nur 2 mal im Jahr im Abstand von 90 Tagen behandelt werden. Beim Ausbringen von Glyphosaten ist geeignete Schutzkleidung zu tragen: Schutzanzug, Schutzhandschuhe, festes Schuhwerk/ [ ... ]

Pestizidemehr...
Subventionierter Maisanbau: Kein Platz mehr für Wildtiere und Wildpflanzen?Subventionierter Maisanbau: Kein Platz mehr für Wildtiere und Wildpflanzen?

Maisfelder verändern unsere Landschaften. Auf dem Weg aus dem sonnigen Süden beginnen die Maismonokulturen ab Grenoble und ziehen sich hoch bis in den Norden von Deutschland. Jeder kleinste Landzipfel, ehemalige Lebensräume von Wildtieren und Wildpflanzen, wurden in Maismonokulturen umgewandelt. Randstreifen fehlen, die Felder werden oft bis zur Straße bewirtschaftet. Kein Platz mehr für Wildtiere und Wildpflanzen? Mais wächst inzwischen auch auf ehemaligen Brachflächen, dort wo Tiere und Pflanzen noch ungestört leben durften.
Noch immer wird Mais stark subventioniert, sein Anbau scheint sich zu lohnen. Er verdrängt auch andere Feldfrüchte, wie die Gerste.
Mais stammt aus Mexiko und wird erst seit den 70 er Jahren in Deutschland angebaut, um daraus Tier-Kraftfutter, "Bio"ethanol und "Bio"gas herzustellen. Die Bezeichnung "Bio" grenzt hier schon an Verbrauchertäuschung. Der Beg [ ... ]

Umwelt und Naturschutzmehr...
Was ist Natur?Was ist Natur?

Der Begriff "Natur" hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Bei "Natur" denken viele inzwischen an Bilder aus dem Gartenprospekt, an menschengemachte "Natur", gezähmt, geordnet, beschnitten, gebändigt und reglementiert. Pflanzen, die für den Menschen nicht nutzbar sind, sind werden als "Unkräuter" bekämpft. Einige ehemalige Feldwildkräuter sind inzwischen bedrohte Arten, oder fast ausgestorben, wie die Kornrade.
Natur ist bunt, vielfältig, ursprünglich und wild. Es scheint so, als wäre dem Menschen auch seine eigene Natur abhanden gekommen?

Ein Zitat dazu von Eugen Roth:
Die Welt, bedacht auf platten Nutzen, sucht auch die Seelen auszuputzen. Das Sumpfentwässern, Wälderroden, schafft einwandfreien Ackerboden und schon kann die Statistik prahlen, mit beispiellosen Fortschrittszahlen, doch langsam merkens auch die Deppen, die Seelen schwinden und versteppen, denn ni [ ... ]

Umwelt und Naturschutzmehr...
Tausende Stare im BS-GewerbegebietTausende Stare im BS-Gewerbegebiet

Ende September 2014 sammelten sich tausende Stare im Braunschweiger Gewerbegebiet Celler Straße/Sudetenstraße. Am frühen Sonntagnachmittag saßen sie dort auf Büschen und in hohen Bäumen zu beiden Seiten der Einfahrtstraße und starteten von dort aus zu verschiedenen Flugübungen. In unterschiedlichen Gruppen flogen sie schnelle Kreise, wendeten und landeten auf der jeweils gegenüberliegenden Seite. Es schien so, als würden sie bei Flugübungen ihre Kräfte messen.
Nach ca. 1/12 Stunden war das Schauspiel vorbei: Die Stare flogen gemeinsam weiter Richtung Süden. Einzelne Stare schlossen sich dem Zug an. Stare überwintern am Mittelmeer oder in Ostafrika, einige Stare verbringen den Winter auch in Deutschland. Weitere Infos:
http://region-hannover.bund.net
http://www.wildvogelhilfe.org/
http://www.nabu.de/  

Tieremehr...
Die Kornrade: Vom Aussterben bedrohtes "Ackerunkraut" Die Kornrade: Vom Aussterben bedrohtes


Die rosa blühende Kornrade ist ein einjähriges Nelkengewächs und bevorzugt nährstoffreiche Lehmböden. Sie wird 30- 100 cm hoch und blüht von Juni bis Juli. Seit der Steinzeit wuchs die Kornrade auf unseren Getreidefeldern. Heute ist die Kornrade vom Aussterben bedroht. Durch die intensive Landwirtschaft mit hohem Pestizideinsatz und dem Wegfall der Feldrandstreifen verliert sie ihren Lebensraum.

Pflanzen und Heilkräutermehr...
Warum gibt es keine Deklarierungspflicht für Pflanzenschutzmittel auf Agrarflächen?Warum gibt es keine Deklarierungspflicht für Pflanzenschutzmittel auf Agrarflächen?

Bei Pflanzenschutzmitteln denkt man meist an Glyphosate. Von den vielen anderen, hochgiftigen Stoffen gegen Insekten, Wildkräuter und Pilzkrankheiten wird kaum berichtet. Sie sind frei verkäuflich und werden stillschweigend auf unseren Feldern ausgebracht. Mit einer Deklarationspflicht von Pflanzenschutzmitteln in Form einer großen Tafel direkt vor dem behandelten Feld könnte jeder gleich sehen, welches Pflanzenschutzmittel wann und in welcher Menge auf dem Feld versprüht wurde und sich entsprechend schützen.
Im konventionellen Rapsanbau werden oft Totalherbizide (Glyphosate) vor der Einsaat eingesetzt, um sich das Umpflügen der abgeernteten Stoppelfelder zu sparen.
Einige Tage später wird meist mit Neonicotinoiden gebeiztes Saatgut ausgesät. Für Tiere sind diese gebeizten Samenkörner hochgiftig. Die tödliche Dosis für ein Rebhuhn sind z.B. 32 mit Neonicotinoiden gebeizte [ ... ]

Pestizidemehr...
Mais: Landschaftsprägende herbizidbelastete EnergiepflanzeMais: Landschaftsprägende herbizidbelastete Energiepflanze

Mais prägt inzwischen die norddeutsche Landschaft, obwohl er hier nicht heimisch ist und ursprünglich aus Mexiko stammt. In unserem Klima gedeiht er nur mit viel Dünger und Herbizideinsatz. Der Energiegehalt von Mais ist ziemlich hoch, deshalb wird er für die Produktion von Biogas verwendet oder vergoren als Maissilage für Tierfutter eingesetzt. Aus diesem Grund werden immer mehr Wiesen und vielfältige, ökologische Flächen in monotone Maisfelder umgewandelt- ganze Landstriche veröden.
Der Begriff "Bio"gas ist verwirrend. Der Begriff "Bio" bezieht sich hier ausschließlich auf die Gasherstellung durch einen biologischen Prozess, der Mais selber wird mit viel Herbizideinsatz und Dünger angebaut und meist kurz vor der Ernte noch einmal sikkiert, d.h. mit Hilfe von Herbiziden/Glyphosaten zur Totreife gebracht, um ihn trocken ernten zu können. Er wird gehäckselt und dann ver [ ... ]

Umwelt und Naturschutzmehr...
Problemlöser Nutz-HanfProblemlöser Nutz-Hanf

Hanf ist eine unserer ältesten Nutzpflanzen. Bis 1945 wurde er in Deutschland angebaut, u.a. um aus seinen Fasern Papier, Kleidung, Segel und Taue herzustellen. Als um 1930 in Amerika die Kunstfasern entdeckt wurden, begann eine Kampagne gegen Nutzhanf. Er wurde mit Drogenhanf gleichgesetzt und sein Anbau einige Jahre später verboten. Heute darf zwar wieder Nutz-Hanf angebaut werden, aber wer "Hanf" hört, denkt gleich an Drogen. Aus Nutzhanf können keine Drogen hergestellt werden, niemand kann sich an ihm berauschen, weil er nur 0,3 % THC enthält. Es trauen sich jedoch nur wenige Bauern, ihn anzubauen. Dabei könnte der Anbau von Nutz-Hanf viele unserer Probleme lösen!
Hanf ist schnellwachsend und bildet in kürzester Zeit sehr viel Biomasse. Er wächst in nur 3 Monaten auf 4 Meter Höhe heran
Hanffelder müssen nicht mit Herbiziden oder Insektiziden behandelt werden, weil Hanf so [ ... ]

Pflanzen und Heilkräutermehr...
Kalk-Halbtrockenrasen: Der Flöteberg bei OthfresenKalk-Halbtrockenrasen: Der Flöteberg bei Othfresen

Kalk-Halbtrockenrasen sind besonders artenreich, aber auch besonders gefährdet. Von der Natur- und Umwelthilfe Goslar e.V. werden nach und nach ehemalige Kalk-Halbtrockenrasenflächen im Salzgitter-Höhenzug aufgekauft und renaturiert. Besonders sehenswert ist der Flöteberg bei Othfresen, ein Kalk-Halbtrockenrasen mit einer besonders artenreichen Vegetation. Vor dem Aufkauf durch die Natur- und Umwelthilfe Goslar war er völlig verbuscht. Heute werden dort Ziegen zur Beweidung und Landschaftspflege eingesetzt. Der Flöteberg sieht je nach Jahreszeit durch varierende Blütezeiten, Farben und Pflanzen immer wieder anders aus.
Dieses Gebiet war schon sehr früh besiedelt. Dort befinden sich außerdem ein Urnenfriedhof der Germanen und eine Begräbnisstätte der Sachsen. jsnThemeClassicjQuery(function() {jsnThemeClassicjQuery("#jsn-themeclass [ ... ]

Umwelt und Naturschutzmehr...
Schwebende, weiße Tellerchen am Straßenrand: die Wilde Möhre blüht.Schwebende, weiße Tellerchen am Straßenrand: die Wilde Möhre blüht.

Die Wilde Möhre ist die Wildform unserer Gartenmöhre, ihre Wurzel ist ebenfalls essbar. Sie unterscheidet sich von anderen meist weiß blühenden, aber oft giftigen Doldenblütlern u.a. durch ihre durch ihre schwarz-rote Blütenmitte.
Die Wilde Möhre wird bis zu 60 cm hoch, bevorzugt nährstoff- und kalkreiche Böden und blüht von Mai bis Juli. Auch ihre trockenen Samenstände sind sehr dekorativ! Die Wilde Möhre ist eine Futterpflanze der Raupen vom Schwalbenschwanz, einer Schmetterlingsart. Die Wilde Möhre: Notnahrung beim Survivalcamping ;-)

Blühflächen & Blumenstädtemehr...
Asyl für "Junge Riesen" gesucht!Asyl für


Rund um Kassel und im "Urwald Sababurg" gibt es bis zu 600 Jahre alte Naturdenkmäler- meist Eichen und Buchen - die langsam verfallen. Einige bilden trotz ihres hohen Alters noch Früchte aus, die gezielt gesammelt und ausgesät wurden, damit ihr Genpool nicht verloren geht. "Junge Riesen" heißt dieses Projekt, das von der Uni Kassel zusammen mit einer Baumschule aus dem Umland gestartet wurde. Das Projekt "Junge Riesen" läuft nur noch bis Frühling 2015. "Junge Riesen", die bis dahin nicht verkauft wurden, werden geschreddert, weil in Kassel der Platz fehlt. Vielleicht gewährt eine Kommune mit ausreichend Platz den "Jungen Riesen" Asyl?
http://www.hna.de/lokales/wolfhagen/baumprojekt-kassel-aus-jungen-riesen-fehlt-platz-3597647.html
http://www.pflanzlust.de/junge-riesen
Einige Elternbäume, die "Alten Riesen" sind hier zu sehen

Waldmehr...
"Kettensägenmassaker" im Urwald Sababurg

Nordöstlich von Kassel, im Reinhardswald, liegt der Urwald Sababurg. Er ist ein ehemaliger Hutewald, in dem bis ins 19. Jahrhundert Tiere weideten und dadurch mächtige Einzelbäume entstanden: Buchen und Eichen sind bis zu 600 Jahre alt. Bei einigen der Baumriesen hat ein langsamer Verfall eingesetzt, von ihrem Totholz leben andere Lebewesen. Im 19. Jahrhundert entdecken Kunstmaler diesen Wald und setzten sich für seinen Schutz ein. 1907 wurden 66 ha als "Malerwald" unter Naturschutz gestellt, heute ist das geschützte Gebiet 92 ha groß. Auf verschieden langen, ausgeschilderten Routen kann man den imposanten Baumriesen begegnen. Die Galerie vom Sabawald ist im Sommer und Herbst 2013 entstanden. Inzwischen wurden dort überall Bäume abgeholzt, besonders in der Nähe der "Alten Riesen". Unter den abgeholzten Bäumen, die dort liegen, sind auch sehr alte Exemplare. Der Begriff "Urwald  [ ... ]

Waldmehr...
Pflanzen Sie Weißen Mauerpfeffer für den Roten ApollofalterPflanzen Sie Weißen Mauerpfeffer für den Roten Apollofalter

Der Rote Apollofalter ist inzwischen in Deutschland fast ausgestorben. Vor einigen Jahrzehnten flog er noch durch unsere Weinberge. Dort fand er reichlich Futterpflanzen für seinen Nachwuchs: Weißer Mauerpfeffer (Sedum Album) wuchs dort überall an den sonnigen Steilhängen. Durch Rationalisierungsmassnahmen und Herbizideinsatz im Weinanbau verschwanden die Futterpflanzen und damit auch der Apollofalter. Man findet ihn noch vereinzelt im Moseltal, auf der Schwäbischen- und der Fränkischen Alb und auf den blütenreichen Wiesen der (Süd)alpen.

Die Futterpflanze des Apollofalters, der "Weiße Mauerpfeffer", ist ein Bodendecker ohne besondere Bodenansprüche. Er wächst in Steingärten, auf sonnigen Balkons, im Garten, auf Dächern und auf Schottergleisen. Durch Bepflanzung mit Sedum spart man sich das Unkrautjäten und den Herbizideinsatz! Vielleicht eine Idee für die Schottergleisbepf [ ... ]

Schmetterlinge und Insektenmehr...

Go to top