ThemenSchmetterlinge und InsektenSchmetterlings-Raupen-Futterpflanzen

Admiral und Distelfalter bedroht durch subventionierten Maisanbau?Admiral und Distelfalter bedroht durch subventionierten Maisanbau?

Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral, Distelfalter: diese Schmetterlingsarten kennt fast jeder. Sie waren bis vor einigen Jahren noch häufig zu sehen. Inzwischen sind sie fast verschwunden. Ihr Raupen-nachwuchs lebt von Brennnesseln, die auf gut gedüngten Brachflächen wachsen. Seitdem es Subventionen für den Maisanbau gibt, wurden auch einstige Brachen und Kleinstflächen in Maisfelder umgewandelt. Admiral und Distelfalter sind Wanderfalter, sie fliegen in mehreren Generationen von Süden nach Norden und wieder zurück. Wenn die Falter keine ausreichend großen Bestände von Brennnesseln zur Eiablage finden, gibt es keinen Falter-nachwuchs! Der Distelfalter-nachwuchs kann alternativ auch von Disteln und Moschusmalven leben, die aber ebenfalls auf nährstoffreichen Brachen wachsen und so vom Mais verdrängt werden. Mais kommt normalerweise in unseren Breiten nicht vor und wächst hie [ ... ]

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Subventionierter Maisanbau: Kein Platz mehr für Wildtiere und Wildpflanzen?Subventionierter Maisanbau: Kein Platz mehr für Wildtiere und Wildpflanzen?

Maisfelder verändern unsere Landschaften. Auf dem Weg aus dem sonnigen Süden beginnen die Maismonokulturen ab Grenoble und ziehen sich hoch bis in den Norden von Deutschland. Jeder kleinste Landzipfel, ehemalige Lebensräume von Wildtieren und Wildpflanzen, wurden in Maismonokulturen umgewandelt. Randstreifen fehlen, die Felder werden oft bis zur Straße bewirtschaftet. Kein Platz mehr für Wildtiere und Wildpflanzen? Mais wächst inzwischen auch auf ehemaligen Brachflächen, dort wo Tiere und Pflanzen noch ungestört leben durften.
Noch immer wird Mais stark subventioniert, sein Anbau scheint sich zu lohnen. Er verdrängt auch andere Feldfrüchte, wie die Gerste.
Mais stammt aus Mexiko und wird erst seit den 70 er Jahren in Deutschland angebaut, um daraus Tier-Kraftfutter, "Bio"ethanol und "Bio"gas herzustellen. Die Bezeichnung "Bio" grenzt hier schon an Verbrauchertäuschung. Der Beg [ ... ]

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Glühkäfer: Kleine tanzende Lichter verzaubern den WaldGlühkäfer: Kleine tanzende Lichter verzaubern den Wald


Zwischen Juni und Juli sind in der Abenddämmerung manchmal kleine, tanzende Lichter zu sehen: Glühkäfer sind auf Partnersuche. Sie werden auch "Johanniskäferchen" genannt, weil in der Zeit um den Johannistag besonders viele Glühkäferchen unterwegs sind. An warmen Sommernächten krabbeln die flugunfähigen Weibchen auf Gräser vor Hecken und Waldrändern und leuchten, um vorbeifliegende Männchen anzulocken. Durch hohe Lichtverschmutzung werden die Männchen verwirrt und desorientiert.
Glühkäfer leben während ihrer 3 jährigen Larvenzeit unter Asthaufen, Steinen, Laub, Moos und (morschem) Holz - überall dort, wo es viele Schnecken gibt. Schnecken sind die Hauptnahrung der Glühkäferlarven. Erwachsene Glühkäfer nehmen keine Nahrung zu sich. Sie leben nur einen Sommer lang, nach Paarung und Eiablage sterben sie. Glühkäfer sind Anzeiger für eine hohe Biodiversität!
In intakt [ ... ]

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Jahreszeitenuhr der Natur: Beginn von Früh-, Hoch- und Spät-SommerJahreszeitenuhr der Natur: Beginn von Früh-, Hoch- und Spät-Sommer

Die Natur zeigt die Jahreszeit durch Blattaustrieb, Blüte oder Früchte bestimmter Pflanzen an. Der Frühsommer beginnt mit der Holunderblüte, der Hochsommer mit der Blüte der Sommerlinde und der Spätsommer mit den Früchten des Sommerapfels. Die Jahreszeitenuhr der Natur stimmt meistens nicht genau mit unserem Kalender überein. Frühsommer:
Der Frühsommer beginnt mit der Holunderblüte. Wildrosen, Akazien, Robinien, Klatschmohn, Margeriten und Gräser folgen. Getreidearten bilden Ähren und Rispen,
Frösche quarken und Grillen zirpen           Hochsommer:
Erst blüht die Sommerlinde, dann folgen Winterlinde, Schafgarbe, Beifuß, Wegewarte und Sonnenblume, 
Johannisbeeren, Sauerkirschen und Stachelbeeren werden reif
Die Glühwürmchen fliegen,
Winterraps, Wintergerste und Winterroggen werden geerntet. Am Ende des Hochsomm [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Johanniskrauttinktur und Johanniskrautöl (Rotöl) ganz einfach selber herstellenJohanniskrauttinktur und Johanniskrautöl (Rotöl) ganz einfach selber herstellen

Um den Johannistag, am 24.06. steht das Johanniskraut in voller Blüte. In dieser Zeit und auch oft noch bis August können seine Blüten und Knospen gesammelt werden, um daraus Johanniskrauttinktur und Rotöl herzustellen. Johanniskrauttinktur kann bei Quetschungen, Nervenschmerzen und Blutergüssen helfen, Rotöl bei Muskelverspannungen und Nervenschmerzen. Innerlich dient Rotöl der Stärkung des Magens.

Herstellung von Johanniskrauttinktur und Rotöl: Johanniskrauttinktur: Blüten und Knospen an einem sonnigen Tag sammeln, in eine verschließbare Flasche füllen und mit Korn oder Grappa aufgießen. Menge ca 1 Teil (oder mehr) Blüten und Knospen und 4 Teile Doppelkorn oder Grappa ab 38%. Eine halbe Stunde nach dem Aufgießen beginnt sich der Alkohol rot zu verfärben, die Färbung wird später noch intensiver. 4 Wochen oder länger in die Sonne stellen, danach abfiltern. Vor der A [ ... ]

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Giftflüge gegen Eichenprozessionsspinner vernichten auch andere Insekten!Giftflüge gegen Eichenprozessionsspinner vernichten auch andere Insekten!

In einigen Gemeinden gibt es gerade wieder Giftflugeinsätze gegen Eichenprozessionsspinnerraupen, weil einige Menschen allergisch auf die feinen Haare reagieren. Als chemisches Gift wird meist Diflubenzuron/Dimilin verwendet. Es verhindert die Häutung der Larven/Raupen und bringt sie zum Absterben. Dieses Gift vernichtet auch viele andere Insekten- und Schmetterlingsarten, z.B. den blauen Eichenzipfelfalter! Vögel leben von Insekten und werden durch Gifteinsätze ebenfalls dezimiert. Die Abbauprodukte von Diflubenzuron sind giftig für Fische und Algen. Beim Menschen können sie Krebs erzeugen. Das Umweltbundesamt empfiehlt, die Raupen abzusaugen und Gebiete mit massivem Befall zu sperren.
Vielleicht sollte mal untersucht werden, wie viele Menschen überhaupt mit Eichenprozessionsspinnerraupen in Kontakt kommen und wie hoch der Prozentsatz der Menschen ist, die allergisch auf die [ ... ]

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Unsere Schmetterlinge sind vom Aussterben bedroht! Helfen Sie Ihnen mit Futterpflanzen für Schmette...Unsere Schmetterlinge sind vom Aussterben bedroht! Helfen Sie Ihnen mit Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen in ihren Gärten!

Viele Schmetterlingsarten sind dabei, auszusterben- sie finden kaum noch Nektar- und Futterpflanzen. Bitte helfen Sie den Schmetterlingsarten zu überleben! Bieten sie ihnen in einer Ecke ihres Gartens Raupenfutterpflanzen an, die sie dort dann ungestört wachsen lassen! Eine Raupenfutterpflanze ist die "Große Brennnessel"- von ihr leben die Raupen von 6 Falterarten: Admiral, Distelfalter, Kleiner Fuchs, Landkärtchen, Tagpfauenauge und C- Falter. Weitere Raupenfutterpflanzen, von denen die Raupen gleich mehrerer Falterarten leben sind: Ackersenf, Bunte Kronwicke, Faulbaum, Futteresparsette, Gemeiner Hornklee (Lotus Corniculatus), Gemeines Sonnenröschen, Hufeisenklee, Luzerne, (Rauhes) Veilchen, Salweide, Sauerampfer, Schlehe, Süße Bärenschote, Spitzwegerich und Gräserarten wie Aufrechte Trespe, Landreitgras, Wiesen-Rispengras, Schafschwingel. Jede Schmetterlingsart hat ihre eigene [ ... ]

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Stockrosen verzaubern die StadtStockrosen verzaubern die Stadt

Ungefüllte! Stockrosen sind ideale Stadtverschönerungspflanzen und als Nektar- und Pollenspender bei Insekten sehr begehrt. Sie benötigen nur wenig Platz, blühen von Juni bis September in rosa, weiß, gelb, rot bis schwarz und werden bis zu 2 Metern hoch. Ihre Anzucht ist einfach: Ab August können die ersten reifen Samenkapseln geerntet werden. Die Samen werden herausgelöst und einige Samen an geeigneter Stelle wieder eingepflanzt. Sie bilden bis zum Spätherbst ihre Blattrosette aus und blühen im darauf folgendem Jahr. Besonders gut wachsen sie auf nährstoffreichen Böden in sonniger Lage. Stockrosen am Haus galten früher als Erkennungszeichen für die Anthroposophische Bewegung. Im Englischen heißen Stockrosen "Hollyhock", lat. Alcea rosea. Unten: Kleines Püppchen aus Stockrosenblüten

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Warum gibt es keine Deklarierungspflicht für Pflanzenschutzmittel auf Agrarflächen?Warum gibt es keine Deklarierungspflicht für Pflanzenschutzmittel auf Agrarflächen?

Bei Pflanzenschutzmitteln denkt man meist an Glyphosate. Von den vielen anderen, hochgiftigen Stoffen gegen Insekten, Wildkräuter und Pilzkrankheiten wird kaum berichtet. Sie sind frei verkäuflich und werden stillschweigend auf unseren Feldern ausgebracht. Mit einer Deklarationspflicht von Pflanzenschutzmitteln in Form einer großen Tafel direkt vor dem behandelten Feld könnte jeder gleich sehen, welches Pflanzenschutzmittel wann und in welcher Menge auf dem Feld versprüht wurde und sich entsprechend schützen.
Im konventionellen Rapsanbau werden oft Totalherbizide (Glyphosate) vor der Einsaat eingesetzt, um sich das Umpflügen der abgeernteten Stoppelfelder zu sparen.
Einige Tage später wird meist mit Neonicotinoiden gebeiztes Saatgut ausgesät. Für Tiere sind diese gebeizten Samenkörner hochgiftig. Die tödliche Dosis für ein Rebhuhn sind z.B. 32 mit Neonicotinoiden gebeizte [ ... ]

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Insektizide: Neonikotinoide schädigen Insekten und Vögel

Neonikotinoide werden seit 1991 als Samenbeize, zur Bodenbehandlung und im Haus- und Kleingartenbereich gegen saugende Insekten eingesetzt. Bei Samen, die mit Neonikotinoiden gebeizt wurden, wandern die Insektizide vom Stängel in Blätter, Blüten, Nektar und Pollen der Pflanzen: Blätter, Pollen und Nektar dieser Pflanzen können für Schmetterlinge, Käfer, Hummeln, Bienen und andere Insekten giftig sein! Im Boden können sie Regenwürmer und andere Bodenlebewesen schädigen oder vergiften. Neonikotinoid-Verbindungen sind äußerst stabil und nur schwer abbaubar. Sie werden ausgewaschen, gelangen ins Grundwasser und in Oberflächengewässer. Hier kann die Population der Wassertiere abnehmen, oder geschädigt werden. Auch neben den Feldern ist dieser Wirkstoff häufig noch zu finden! Wenn Vögel gebeizte Samen fressen, können sie dadurch vergiftet werden. Guttationstropfen gebeizter P [ ... ]

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Braunschweiger Blühflächen 2015 Braunschweiger Blühflächen 2015

Weil die positive Resonanz der Braunschweiger Bürger/innen so groß war, wurden die Blühstreifen 2015 vom Fachbereich Stadtgrün verdoppelt - von 3000 auf 6000 Quadratmeter! Danke an die Stadtverwaltung und den Fachbereich Stadtgrün! Für 2016 werden noch Sponsoren und freiwillige Helfer gesucht! Wie im letzten Jahr können die Braunschweiger Bürger auch in diesem Jahr wieder Blumenwiesen an der Donaustraße, am Fallersleber Tore, an der Bundesallee und am Amalienplatz bewundern. Die Veränderung der BS-Blühstreifen in der Vegetationszeit kann man hier beobachten.
Weitere Blühstreifen findet man in der Berliner Straße/Ecke Hordorfer Straße: 180 Quadratmeter, Berliner Straße/Am Soolanger (160), Altewiekring/Hagenring (930), Am Fallersleber Tore (200), Celler Straße (180), Am Wendentor (275), Helmstedter Straße/Ackerstraße (200), Stöckheim Leipziger Straße/Siekgraben (180), S [ ... ]

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Guerilla Gardening: Flower-Power für Städte, Menschen und Nektarsammler!Guerilla Gardening: Flower-Power für Städte, Menschen und Nektarsammler!

Vom Frühling bis zum Herbst finden GG ein reiches Betätigungsfeld, um die Vegetation für Mensch- und Nektarsammler durch das Ausbringen von ungefüllten (Wild)blumen blütenreicher und vielfältiger zu gestalten. Ein GG hat immer etwas Wildblumensamen und eine kleine Gabel für spontane Verschönerungsaktionen dabei. Durch GG können seltene Wild- und Ackerkräuter wieder angesiedelt und so vor dem Aussterben gerettet werden! Die Pflanzen breiten sich von selber weiter aus, wenn ihnen der Standort gefällt.
Man sollte sich das Aussaat- oder Pflanzgelände vorher ansehen, um geeignete Pflanzen auszuwählen. Ist es dort sonnig oder schattig? Die Bodenbeschaffenheit wird von Pflanzen angezeigt, die bereits dort wachsen. Ungeeignet zur Aussaat sind häufig gemähte Rasenflächen. Bei zu häufigem Mähen können sich weder Blüten noch Samen bilden und es wachsen nur noch einige Gräserar [ ... ]

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Acker"un"kräuter oder bedrohte Arten? Acker

Vor einigen Jahrzehnten waren unsere Felder noch bunt: zwischen den Feldfrüchten wuchsen Klatschmohn, Kornblumen, Kamille, Feldrittersporn und viele andere Wildkräuter- und Wildblumenarten. Inzwischen sind viele Ackerwildkräuter zu bedrohten Arten geworden, oder bereits ausgestorben. Auf den Feldern ist durch den Einsatz von Herbiziden, offiziell auch "Pflanzenschutzmittel" genannt, kein Platz mehr für sie. Ackerrandstreifen an Feldern könnten zu wichtigen Überlebensstreifen für Wildkräuter und Wildtiere werden! Viele Felder werden aber inzwischen oft bis zur Straße bewirtschaftet und bei konventionell bewirtschafteten Feldern scheinen sich die ausgebrachten Gifte an Feldrändern, auf Randstreifen und in Wassergräben zu sammeln.
Laut Bund Hannover stehen inzwischen ein Drittel unserer etwa 300 Ackerwildkraut-Arten auf der niedersächsischen Roten Liste der gefährdeten Pflanzen [ ... ]

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Andernach – Die Essbare StadtAndernach – Die Essbare Stadt

In Andernach am Rhein wurde ein ehemaliger Burggraben zu einem öffentlichen Gemüsegarten umgestaltet. An der alten Stadtmauer, direkt neben dem Rathaus, wachsen seit einigen Jahren Weintrauben, Aprikosen und andere Spalier-Obstsorten. In den Beeten daneben werden verschiedene Gemüsesorten und Blumen angepflanzt. Der Garten ist für Besucher frei zugänglich. Wer möchte, kann ernten! Passende Küchenkräuter finden sich in den zahlreichen Kübeln der Innenstadt.
Viele Stadtbewohner kennen Obst und Gemüse nur noch aus dem Supermarkt und können so erleben, wie es bis zur Ernte heranwächst. Die Pflege der Anlage und die jährliche Aussaat wird von Freiwilligen, Schulklassen und Arbeitslosen übernommen.
http://www.andernach.de/de/bilder/essbare_stadt_flyer_quer_print_neu.pdf
Neben dem Gemüsegarten besitzt Andernach noch eine weitere Attraktion: den größten Kaltwassergeysir der Welt [ ... ]

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Kräuterbalkon als Nektarstation für Bienen, Hummeln und SchmetterlingeKräuterbalkon als Nektarstation für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge

 
Eine dauerhafte, bienenfreundliche Balkonbepflanzung eines sonnigen Südbalkons aus Rosmarin, Thymian, Lavendel, Anis-Ysop,Ysop, Bohnenkraut, Salbei, Schnittlauch und Oregano. Wildbienen, Hummeln und andere Insekten fliegen auf Kräuterblüten, Schmetterlinge lieben Lavendelblüten!
Lavendel wächst als mediterrane Pflanze besonders gut, wenn er mit Kalk und weißen Steinen gemulcht wird.
Die Kräuter können über viele Jahre ganzjährig im Balkonkasten bleiben, Thymian und Lavendel bleiben auch im Winter grün, die anderen Kräuter treiben im Frühling wieder neu aus- nur Rosmarin muss ab minus 5 Grad in der Wohnung überwintern.
Ein weiterer Vorteil der Kräuterbepflanzung: Die Kräuter können frisch geschnitten in der Küche verwendet werden!
Leider sind unsere Balkone oft noch ziemlich einheitlich mit Geranien, Fuchsien oder Stiefmütterchen in verschiedenen Farben bepfla [ ... ]

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Gartenpflege mit Glyphosaten: Wer kontrolliert die ordnungsgemäße Anwendung?

Glyphosate werden nicht nur in der Landwirtschaft zur Wildkrautbekämpfung eingesetzt, sondern zunehmend auch bei der Gartenpflege von Wohnungsbaugenossenschaften. Unter Büschen, Bäumen, auf Rabatten, an Rasenkanten und auf Parkplätzen werden Wildkräuter oft nicht mehr mechanisch entfernt, sondern durch das Aufbringen von Glyphosaten. Es gibt Betriebe, die diese Mittel auch vorbeugend im 4- 8 Wochentakt einsetzen, direkt nach dem Rasenmähen. Einige Anwender arbeiten dabei ohne Schutzausrüstung und ohne Sicherheitsmassnahmen für die Anwohner zu gewährleisten.
Beim Bundesamt für Verbraucherschutz kann man unter Anwendungsbestimmungen und Auflagen zu "Glyphosat" u.a. folgendes nachlesen: Flächen dürfen nur 2 mal im Jahr im Abstand von 90 Tagen behandelt werden. Beim Ausbringen von Glyphosaten ist geeignete Schutzkleidung zu tragen: Schutzanzug, Schutzhandschuhe, festes Schuhwerk/ [ ... ]

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Sie mögen Blumenwiesen und blühende Randstreifen? Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für die Auss...Sie mögen Blumenwiesen und blühende Randstreifen? Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für die Aussaat!

Pflanzen Sie jetzt ihre persönlichen Blumenwiesen und bringen Sie ihre Stadt zum Blühen! Gärten, Balkone und Baumscheiben warten nur darauf, aus ihrem tristen Dasein erlöst zu werden und sich in etwas Schönes zu verwandeln!
Es ist ganz einfach: die Erde lockern, Rillen ziehen oder breitwürfig Samen einstreuen, mit etwas Erde bedecken und angießen.
Für Schmetterlinge und Bienchen bitte ungefüllte (Wild)Blumenmischungen aussäen und in den ersten 4 Wochen öfter mal nachwässern, damit Erde und Samen nicht austrocknen. In einigen Wochen könnte es dann vielleicht so wie auf dem Foto aussehen, oder anders- je nach Auswahl der Samenmischung.
Auch der Balkon kann mit Wildblumenmischungen in eine Nektarstation für Bienen und Schmetterlinge verwandelt werden. (Bienen und Schmetterlinge mögen keine Geranien!)
Einige Blütenmischungen, wie der Mössinger Sommer oder ähnliche, enthalte [ ... ]

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Ampfer: Nahrung für Feuerfalter-RaupenAmpfer: Nahrung für Feuerfalter-Raupen

Feuerfalter gehören zur Familie der Bläulinge. Die Raupen der Feuerfalter leben ausschließlich von Ampfer: Vom Großen Sauerampfer, Kleinen Sauerampfer und vom Stumpfblättrigen Ampfer.
Der Kleine Sauerampfer bevorzugt sandige, trockene und kalkarme Böden. Großer Sauerampfer und Stumpfblättriger Ampfer wachsen auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen. Der Große Sauerampfer kann auch in der Küche für Salate und Saucen verwendet werden. Er schmeckt fein säuerlich und ist eine alte Heilpflanze. Für Landwirte gilt er als Unkraut, weil er von Tieren nicht gefressen wird. Er wird bis zu 1 Meter hoch, seine Wurzeln reichen tief in den Boden.

Eine Feuerfaltermischung für feuchte, nährstoffreiche Böden würde aus Großem Sauerampfer und Stumpfblättrigen Ampfer bestehen.
Eine Feuerfaltermischung für sandige, trockene und kalkarme Böden würde Samen vom Kleinen Sauerampfer enthalten. [ ... ]

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Mächtige EichenMächtige Eichen

Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden, in ihren Höhlen leben Waldkauz, Fledermaus, Kleiber, Specht, Eichhörnchen, von den Blättern leben verschiedene Insekten- und Falterarten und später von ihrem Verfall unterschiedliche Pilz- und Käferarten, wie der Hirschkäfer. Tiere, meist Schweine, wurden unter "Huteeichen" gehütet, die Eicheln dienten zum Mästen. "Unter der Eiche wachsen die besten Schinken", sagte man. In schlechten Zeiten waren Eicheln Mehlersatz, aus gerösteten Eicheln stellte man Eichel-Kaffee her, mit Eichenrinde wurden Felle gegerbt. Eichenrinde besitzt einen hohen Gerbstoffgehalt, wirkt zusammenziehend und entzündungshemmend. Ihre Inhaltsstoffe werden noch immer bei nässenden Hautkrankheiten eingesetzt.
Für unsere Vorfahren war die Eiche ein heiliger Baum und dem mächtigen Donnergott Thor/ Donar geweiht, der die Gedanken aufblitzen lässt. Ratssitzungen w [ ... ]

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Blumenwiesen statt sterilem Rasen und Einheitsgrün! Blumenwiesen statt sterilem Rasen und Einheitsgrün!

Rasen besteht aus verschiedenen, kurzgehaltenen Grassorten. Die Empfehlung, wöchentlich zu mähen, damit die Gräser sich verzweigen und ein Rasenteppich entsteht, führt bei unserem Klima im Sommer häufig zu gelben, verdorrten Rasenflächen an Straßenrändern, in Parks, in Gärten und Vorgärten. In Schattenlagen und auf sauren Böden entstehen anstatt Rasen- nur Moosflächen. Im Ursprungsland des "Englischen Rasens" regnet es im Sommer häufiger, die Winter sind milder und die Rasenflächen dadurch grün. Bei unserem Klima ist ein grüner Rasen nur mit hohem Pflegeaufwand möglich, dabei dürfen viele Rasenflächen weder betreten, noch für Ballspiele oder als Liegewiese genutzt werden. Private Rasenbesitzer müssen einen hohen Aufwand betreiben, um ihr Ideal vom grünen Rasenteppich entstehen zu lassen. Er muss häufig gewässert, gedüngt, gespritzt und gemäht werden. Die dabei [ ... ]

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SommersonnenwendeSommersonnenwende

In alten Kulturen feierte man um den 21.06. den längsten Tag des Jahres, das Sommer-Sonnenwendfest. Aus Blüten sind Früchte geworden, die Getreidefelder reifen. Die Heilkraft einiger Kräuter soll in der Zeit um Johanni am 24. Juni besonders hoch sein. Sie wurden geerntet und für den Winter konserviert. Man feierte die Sonne und die Natur und tanzte um große Feuerstellen, die die Sonne symbolisierten. Die Männer trugen Beifuß um die Lenden, das sollte die Manneskraft stärken. In´s Feuer geworfenes Hexenmehl (Bärlapp- Sporenstaub) sorgte für Blitze und kleine Explosionen. Altes und Belastendes wurde in den Flammen verbrannt. Berauscht durch die magischen Nächte, Tanz und Bier, dass vor dem Reinheitsgebot noch mit bewußtseinsverändernden Kräutern versetzt war, sah man so allerlei Geheimnisvolles- vielleicht auch die leuchtenden Glühwürmchen, Johanniskäferchen genannt, d [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Die Wiederentdeckung von Nutzhanf als Kulturpflanze könnte viele unserer Probleme lösenDie Wiederentdeckung von Nutzhanf als Kulturpflanze könnte viele unserer Probleme lösen

Hanf ist eine unserer ältesten Kulturpflanzen. Aus Hanffasern stellte man bis zum 19. Jahrhundert Papier, Kleidung, Segel und Seile her. Heute ist Hanf kaum noch auf unseren Feldern zu sehen. Vielleicht, weil Nutz-Hanf mit Drogenhanf gleichgestellt wird? Nutzhanf enthält nur 0,3 % THC, davon kann sich niemand berauschen. Die Wiederentdeckung von Nutzhanf als Kulturpflanze könnte viele unserer Probleme lösen.
Nutz-Hanf wird in nur 3 Monaten 4 Meter hoch und bildet in kürzester Zeit sehr viel Biomasse. Seine Wurzeln dringen 140 cm tief in den Boden und lockern ihn. Nutzhanf wächst so schnell, dass er dem Unkraut das Licht nimmt und hält durch seinen Geruch Schädlinge fern. Für den Hanfanbau benötigt man weder Herbizide noch Insektizide. Um die Felder gepflanzte Hanfstreifen halten Schädlinge fern.
Hanf kann Böden von Schwermetallen befreien. Die Schwermetalle lagern sich in den [ ... ]

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Wildkräuter zeigen die Bodenbeschaffenheit anWildkräuter zeigen die Bodenbeschaffenheit an

Wer wissen möchte, wie sein Gartenboden beschaffen ist, achte einfach mal darauf, welche Wildkräuter dort wachsen. Wildpflanzen zeigen die Bodenbeschaffenheit an. Sie siedeln sich dort an, wo ihnen Boden und Klima zusagen. Im Nachschlagewerk "Was blüht denn da" können Wildpflanzen über ihre Blütenfarbe gesucht und bestimmt werden. Dort erfährt man auch, welche Bodenverhältnisse sie bevorzugen. Weiterführende Links:
http://www.gartenbauvereine.org/
http://www.bio-gaertner.de/Zeigerpflanzen

Stickstoffreiche Böden werden z.B. angezeigt durch: Brennnessel, Giersch, Vogelmiere, Scharfer Hahnenfuß...
Stickstoffarme Böden: Ackerveilchen, Behaarter Klappertopf, Hundskamille, Hungerblümchen, Scharfer Mauerpfeffer, Ziest ...
Kalkhaltige Böden: Acker-Rittersporn, Kuhschelle...
Kalkarme Böden: Gelbe Wucherblume, Hundskamille, Sauerklee...
Saure Böden: Besenheide, Kleiner Sauerampfer, Heid [ ... ]

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Blumenwiesen als ökologische Visitenkarte einer Stadt Blumenwiesen als ökologische Visitenkarte einer Stadt

Mit einer individuell zusammengestellten Wildblumenmischung unterstreicht eine Stadt ihr Gesamtbild positiv und spart Kosten! Vorreiter sind die Städte Mössingen und Kirchhain. Die Blumenstadt Mössingen wandelte 1990 pflegeintensive Rasenflächen in Blumenwiesen um. In Kirchhain wandten sich Naturschützer an die Stadt, um Insekten mehr Nektarpflanzen anzubieten und aus Rasenflächen wurden Blumenwiesen. Beide Städte haben inzwischen eigene Samenmischungen, den "Mössinger Sommer" und den "Kirchhainer Bienengarten"
Blumenwiesen sind ein Publikumsmagnet für Besucher!
Zu einer historischen Stadt passen sehr gut romantische Blumenmischungen in roten, blauen und weißen Farben u.a. Rittersporn, Glockenblumen, Ehrenpreis, Kornblumen, Staudenlein, Klatschmohn, Schafgarbe ...Eher avantgardistisch wirkt die langstielige lila Kugeldistel, die bei Bienen sehr beliebt ist.
Eine lebendige, frisc [ ... ]

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Die Kornrade: Vom Aussterben bedrohtes "Ackerunkraut" Die Kornrade: Vom Aussterben bedrohtes


Die rosa blühende Kornrade ist ein einjähriges Nelkengewächs und bevorzugt nährstoffreiche Lehmböden. Sie wird 30- 100 cm hoch und blüht von Juni bis Juli. Seit der Steinzeit wuchs die Kornrade auf unseren Getreidefeldern. Heute ist die Kornrade vom Aussterben bedroht. Durch die intensive Landwirtschaft mit hohem Pestizideinsatz und dem Wegfall der Feldrandstreifen verliert sie ihren Lebensraum.

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Getreideernte mit Hilfe von GlyphosatGetreideernte mit Hilfe von Glyphosat

In der konventionellen Landwirtschaft bringen einge Bauern häufig kurz vor der Getreideernte noch einmal Herbizide aus, um die grünen Beikräuter abzutöten, "Vorerntespritzung" oder "Sikkation" genannt. Auch bei nasser Witterung, um Energiekosten für die Trocknung zu sparen und um einzelne, noch grüne Getreidehalme vor ihrer eigentlichen Reife vertrocknen zu lassen, setzen einige Bauern vermehrt Glyphosate ein. Das Getreide darf  7 Tage später geerntet werden. Die Glyphosate landen über die Getreideprodukte im menschlichen Körper. Bei der Entnahme von Urinproben wurden bei fast jedem Probanten erhöhte Glyphosatwerte festgestellt
http://www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/pestizide/wirkstoffe/glyphosat/    Pestizide sind Nerven- und Immungifte, können Krebs auslösen. Leichte Vergiftungssymptome können u.a. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwitzen, Müdigk [ ... ]

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Dicke Luft in der Stadt? Pflanzen können Feinstaub- und Stickoxide abbauenDicke Luft in der Stadt? Pflanzen können Feinstaub- und Stickoxide abbauen

Feinstaub kann aus Verbrennung von fossilen Energieträgern stammen, aus offenen Kaminen, Grillfeuern, Holzheizungen, dem Abrieb von Bremsen oder Autoreifen, aber auch von Erde, Pollen, Sand, Tier- oder Pflanzenresten, die mit dem Wind in die Städte geweht werden. In jeder Stadt gibt es Feinstaub-Messstellen, wo darauf geachtet wird, dass die Feinstaubwerte von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht an mehr als 35 Tagen über 50 Mikrogramm liegen. Sobald die Werte höher sind, müssen Gemeinden aktiv etwas dagegen tun. Meist werden Fahrverbote im Innenstadtbereich ausgesprochen, die Fahrbahnen häufiger nass gereinigt und bessere Luftfilter in Industrie oder von Privat eingesetzt.
Die Innenstadtbelastung durch Feinstaub und Stickoxide könnte aber auch durch gezielte Bepflanzung reduziert werden! Wissenschaftler kamen in einer Studie zu folgenden Ergebnissen:
Nadelbäume und Laubbäume mit  [ ... ]

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Zimmerpflanzen als LuftreinigerZimmerpflanzen als Luftreiniger

Einige Zimmerpflanzen absorbieren Innenraumschadstoffe wie Benzol, Formaldehyd, Kohlenmonoxid, Trichlorethylen, Toluol und Xylol durch ihre Blätter, bauen sie im Wurzelbereich ab und reinigen so die Raumluft. Plantairpur testete verschiedene Zimmerpflanzen (unten aufgeführt) auf ihre Entgiftungskapazität.
Sehr gute und gute Wirksamkeit hatten: Bergpalme, Birkenfeige, Blattfahne, Dattelpalme, Drachenbaumarten, Efeu, Efeutute, Flamingoblume, Gerbera, Goldfruchtpalme, Grünlilie, Gummibaum, Indische Azalee, Kolbenfaden, Palmfarn, Palmlilie, Rotblättriger Philodendron, Ponyschwanz, Purpurtute, Schwertfarn, Steckenpalme, Strahlenaralie.
Mittlere Wirksamkeit hatten: Alpenveilchen, Blütenbegonie, Bogenhanf, Gebetspflanze, Kalanchoe, Kentiapalme, Kroton, Baumfreund, Kletternder Philodendron, Schmetterlingsorchidee, Weihnachtskaktus, Weihnachtsstern, Zimmerrebe.
Siehe Tabelle
Zimmerpflanzen verb [ ... ]

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Gänse- mehr als nur Gänsebraten!Gänse- mehr als nur Gänsebraten!

Wer im Internet nach "Gänsen" sucht, findet fast nur Kochrezepte. Den Geschmack von Gänsen kennt jeder, meist als Weihnachtsbraten. Aber sonst? Wer weiß schon, dass Gänse lebenslange Partnerschaften bilden? Wenn der Partner stirbt, sollen sie sogar trauern. In der Brutzeit bildet jede Gänsefamilie eine kleine Gemeinschaft, die vom aufmerksamen Gänserich bewacht wird. Sie grasen gemeinsam im Familienverband und fressen verschiedene Kräuter. Die ledigen Junggänse vom Vorjahr grasen in großen Gemeinschaften zusammen. Sobald ein Hund sich nähert, verschwinden alle sofort in den nahegelegenen Gewässern. Durch kehlige, trompeten-artige Schreie warnen sie sich gegenseitig. Diese Schreie sind auch zu hören, wenn die Graugänse gemeinsam Ende Oktober in den Süden ziehen und im März wieder zurückkehren.
Der Name "Gans" kommt von "Ganz", "Ganzheitlich". Der Kinderreim "Heile, heile G [ ... ]

Tieremehr...
Es lebe die Gans!Es lebe die Gans!

  Wie in jedem Jahr zu Weihnachten feiern viele Menschen in ihren Wohnzimmern zusammen mit ihren Lieben ein friedvolles Fest.
Gemeinsam wartet man in trauter Harmonie auf die Bescherung und hofft, dass Mutti der Gans rechtzeitig den Hals umgedreht hat,
damit der lecker duftende Braten pünktlich serviert werden kann. "Halleluja........".
Um das Gemetzel in diesem Jahr einigen Tieren zu ersparen, möchten wir hier ein paar Alternativen vorstellen: zum Hauptgang z.B vegetarische Wirsingrouladen:
http://eslebediegans.tumblr.com/post/2198120760/vegetarische-wirsingrouladen-mit als leckere Nachspeise Gänse-Karotten-Küchlein:
http://eslebediegans.tumblr.com/tagged/nachspeise
oder für Einsteiger Tofurkey- sieht aus wie Truthahn ist aber keiner!
Tofurkey – Rezept für einen fleischlosen Truthahnersatz
Also, schenkt eurer Weihnachtsgans die Freiheit und probiert mal etw [ ... ]

Ernährung und Gesundheitmehr...
Die Uhr der Natur: Zeigepflanzen für FrühlingsbeginnDie Uhr der Natur: Zeigepflanzen für Frühlingsbeginn

Die Jahreszeitenuhr der Natur stimmt oft nicht mit unserem kalendarischen Kalender überein, sie geht oft vor- oder zurück. Der Frühling in der Natur kann in manchen Jahren bis zu 6 Wochen früher oder später beginnen. Er wird angezeigt durch die Blüte oder den Blattaustrieb bestimmter Pflanzen, wissenschaftlich "Phänologie" genannt, die Lehre der Erscheinungen. Bauern richten sich bei der Aussaat nach dieser "Naturuhr", die ihnen den richtigen Aussaatzeitpunkt durch den Blüten- oder Blattaustrieb bestimmter Pflanzen anzeigt.

Vorfrühling
: Kalendarisch Februar-Ende März
Blüte von Schneeglöckchen, Hasel und Schwarzerle 
Der Saft steigt wieder in die Bäume
Grasfrösche beginnen zu laichen,
einige Zugvogelarten z.B Stare und Lerchen kehren zurück, Amseln beginnen mit dem Nestbau
Beginn der Aussaat/ Vorzucht im Haus
Der Vorfrühling endet mit der Blüte der Salweide

 Erst [ ... ]

Jahreszeiten/ Jahreszeitenfestemehr...
Jahreszeitenfeste: Brigid, Imbolc, LichtmessJahreszeitenfeste: Brigid, Imbolc, Lichtmess

Vom 1. auf den 2. Februar feierte man Imbolc, den Feiertag zu Ehren der dreifachen keltischen Göttin Brigid: die helle, strahlende Göttin des Feuers, der Schmiedekunst und der Heil- und Dichtkunst. Sie wird oft mit einem Strahlenkranz dargestellt, auf einem Hirsch reitend oder mit einem Bären an ihrer Seite.
Man glaubte, dass sie die dunkle Wintergöttin ablöste und dann hell und strahlend durch das Land zog, an Bäumen rüttelte, um ihre Säfte anzuregen, die schlafenden Samen weckte und die Pflanzen zum Sprießen brachte.
Die Tage werden merklich länger, die Schneeglöckchen beginnen zu blühen und die ersten Lämmer werden geboren- daher auch der Name Imbolc: säugen der Lämmer.
Die katholische Kirche feierte in dieser Zeit Lichtmess: Haus und Hof wurden mit brennenden Kerzen gesegnet.
Bei den Bauern war es das Ende des Dienstbotenjahres. Zu diesem Zeitpunkt stellten sie die Kn [ ... ]

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Guerilla Gardening mit WeidenrutenGuerilla Gardening mit Weidenruten

Weiden blühen bereits im Vorfrühling. Ihre Blüten, die Weidenkätzchen sind wichtige Pollen- und Nektarspender für unsere Insektenwelt, Weidenblätter Nahrung für viele Falterarten. Weiden lassen sich von November bis zum Frühling ganz einfach vermehren, indem man bleistiftdicke, zweijährige Weidenzweige 30 cm lang abschneidet und sie dann ca. 20 cm tief in den Boden steckt.
Einige der Weidenruten bilden Wurzeln und werden zu Bäumen. Im 2. Jahr können sie bis zu 2 Metern hoch werden. In einer Vase lässt sich die Bewurzelung gut erkennen:  

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Die Gute SchokoladeDie Gute Schokolade

Die Gute Schokolade ist eine fair gehandelte, klimaneutrale Schokolade. Die Idee dafür hatten die Kinder von Plant for the Planet.

Felix Finkbeiner, Gründer von Plant for the Planet:
Wir möchten, dass die Kinder der Kakaobauern zur Schule gehen können, anstatt Kakaobohnen zu pflücken. Damit ist unsere Schokolade eine richtige Kinderschokolade  Die bei der Herstellung entstehenden 300 g CO2 pro Tafel werden durch Baumpflanzungen ausgeglichen. Die Schokolade gibt es bei der Drogeriekette Dm und demnächst auch bei anderen Handelsketten. Wo und in welcher Stadt? Einfach nach unten scrollen und die Postleitzahl eingeben:
http://www.plant-for-the-planet.org/de/node/767

http://www.dm.de/cms/servlet/segment/de_homepage/presse/pressemitteilungen/161942/pi-gute-schokolade.html

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Unsere ErdeUnsere Erde

Der Film "HOME" erschien am 05. Juni 2009, dem Weltumwelttag, zeitgleich überall auf der Welt.
Yann Arthus-Bertrand´s Luftbildaufnahmen zeigen die Schönheit und Zerbrechlichkeit unseres Heimatplaneten "Erde"
und die Zerstörung durch den Menschen. Entstehung der Erde und des Lebens
Symbiose der Lebewesen

Anfänge Menschlicher Kultur, Zivilisation, Biotreibstoff, Viehfutter, Düngemittel, Agrarwirtschaft
20% der Weltbevölkerung verbrauchen 80% der Ressourcen
Industrielle Landwirtschaft, Ölabhängigkeit, Megacities, Energie u. Rohstoffverbrauch,
leergefischte Ozeane
Wasserkreisläufe, Bewässerung, Wassermangel, Urwälder, Amazonas, Borneo
Vernichtung der Wälder, Bodenerrosion, Osterinseln, Armut, Ungleichheit, Hunger
1/2 der Armen leben in rohstoffreichen Ländern
1/2 des weltweiten Vermögens befindet sich in den Händen von 2% der Bevölkerun [ ... ]

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Berühmte Vegetarier

Berühmte Vegetarier

Buddha, Zarathustra, Pythagoras, Empedokles, Sokrates, Platon, Aristoteles, Horaz, Ovid, Seneca, Epikur, Plutarch, Franziskus von Assisi, Leonardo da Vinci, Isaak Newton, Voltaire, Jean-Jacques Rousseau, Alexander von Humboldt, Ralph Waldo Emerson, George Sand, Richard Wagner, Henry David Thoreau, Leo Tolstoi, Wilhelm Busch, Bertha Freifrau von Suttner, Thomas Alva Edison, Nikola Tesla, George Bernhard Shaw, Rudolf Steiner, Romain Rolland, Mahatma Gandhi, Rainer Maria Rilke, Albert Schweitzer, Albert Einstein, Franz Kafka, John Lennon, Isaac Bashevis Singer .
...(Quelle: "Vegetarisch leben", R. Zürrer u. Armin Risi)

www.vegetarismus.ch/vliste.htm
www.vegetarismus.ch/zitate.htm
veggie.utopiax.org/beruehmte-vegetarier.html

Ein Farmer erklärte mir: 'Sie können nicht von Pflanzenkost allein leben, denn sie enthält nichts für den Knochenbau', ...; und während er mir v [ ... ]

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Kleidung aus BrennesselfasernKleidung aus Brennesselfasern

Die Brennessel ist wie Hanf und Leinen eine alte Faserpflanze. Sie ist jedoch fast völlig in Vergessenheit geraten. Der Faseranteil unserer wilden Brennessel liegt bei 3 -5 %, Zuchtnesseln kommen auf  8- 20%. Die Fasern wurden auf ähnlich Weise wie bei Hanf gewonnen:
Tauröste auf dem Feld löste die Fasern durch Pilze und Bakterien. Eine andere Methode zur Fasergewinnung war langes Einweichen in Wasser und die Sonnenröstung auf dem Feld, bevor die Halme gebrochen und die Fasern versponnen werden konnten. Die Halme oben auf dem Bild sind sehr dünn abgeschält und haben dann einige Wochen in die Sonne gelegen. Die Fasern liegen unterhalb der Bastschicht des Stängels. Es gibt auch Versuche zur Fasergewinnung mit Hilfe von Soda und Natronlauge
Heute kommen Brennesselfasern meist aus dem Himalaya, von der dort heimischen Nilgrinnessel. Sie wird geschält und über Nacht in ein Hol [ ... ]

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Teil-faire ComputermäuseTeil-faire Computermäuse

Die erste teil-faire Maus entstand 2012. Susanne Jordan wollte die Arbeitsbedingungen in der Elektroindustrie verbessern und auch in diesem Bereich fair, ökologisch und nachhaltig erzeugte Produkte anbieten. So begann sie, eine Computermaus auseinanderzunehmen und einzelne Teile durch "fair" erzeugte zu ersetzen. Das klappte bei Widerständen, Kondensatoren, Elkos, Leiterplatten, Gehäuse, Schrauben und Verpackung ebenso wie bei der Montage. Bauteile wie Sensor, Kabel, Linse, LED, Drehgeber, Scrollrad und Füße, sowie Kabel aus Kupfer, gibt es bislang noch nicht "fair" produziert. Die derzeit fairste Computermaus wird vom Verein "Nager IT" zum Selbstkostenpreis vertrieben. Es gibt sie in weiß, grün-weiß, marmoriert oder durchscheinend.
http://www.nager-it.de http://www.sueddeutsche.de       

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Glyphosat in medizinischen Baumwollprodukten nachgewiesen!Glyphosat in medizinischen Baumwollprodukten nachgewiesen!

Eine Forschergruppe aus Argentinien wollte mit Hilfe von Baumwollgewebe den Glyphosatgehalt in der Luft messen. Dabei entdeckten sie, dass IM Baumwollgewebe bereits Glyphosat enthalten war. Daraufhin begannen sie, Wattestäbchen, Binden, Tampons, Pflaster und steriles Verbandsmaterial aus verschiedenen Supermärkten und Apotheken auf Glyphosat zu untersuchen. In allen Produkten fanden sie Glyphosat oder den Glyphosat- Abbaustoff AMPA.
Baumwolle wird in Indien, China, Westafrika, USA und Südamerika angebaut. Ein Großteil der Pflanzen sind genverändert und resistent gegen Herbizide, die dort in großen Mengen ausgebracht werden. Glyphosat wird vermutlich nicht das einzige "Pflanzenschutzmittel" sein, das in Baumwollprodukten zu finden ist - auf andere wurde nur noch nicht getestet. Im Baumwollanbau von China und Indien wird z.B auch das Insektengift Endosulfan eingesetzt, dass in der EU [ ... ]

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Schwebende, weiße Tellerchen am Straßenrand: die Wilde Möhre blüht.Schwebende, weiße Tellerchen am Straßenrand: die Wilde Möhre blüht.

Die Wilde Möhre ist die Wildform unserer Gartenmöhre, ihre Wurzel ist ebenfalls essbar. Sie unterscheidet sich von anderen meist weiß blühenden, aber oft giftigen Doldenblütlern u.a. durch ihre durch ihre schwarz-rote Blütenmitte.
Die Wilde Möhre wird bis zu 60 cm hoch, bevorzugt nährstoff- und kalkreiche Böden und blüht von Mai bis Juli. Auch ihre trockenen Samenstände sind sehr dekorativ! Die Wilde Möhre ist eine Futterpflanze der Raupen vom Schwalbenschwanz, einer Schmetterlingsart. Die Wilde Möhre: Notnahrung beim Survivalcamping ;-)

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Zug der KranicheZug der Kraniche

Kraniche leben von Frühling bis Spätsommer in Weißrussland, Sibirien und Nordeuropa. Sobald die Temperaturen dort sinken, verlassen sie diese Gebiete, um in wärmeren Regionen zu überwintern. Der westeuropäische Zug fliegt über Deutschland in die spanische Extremadura oder an den Lac Der Chantecoq in Frankreich. Der osteuropäische Zug fliegt über Ungarn nach Nordostafrika.
Anfang September erreichen die ersten Kraniche die deutsche Ostseeküste in Zingst. Dort blieben sie einige Wochen und stärken sich mit Getreidekörnern, Mais, Insekten, Würmern, kleinen Fischen, Eicheln oder Mäusen für ihren Weiterflug. In der Abenddämmerung fliegen die Gruppen zu nahegelegenen Seen, um in den geschützten Randbereichen des Wassers zu übernachten. Wenn es Ende Oktober kälter wird, starten die Kraniche zum Weiterflug Richtung Süden. Dabei bevorzugen sie sonnige Tage mit Wind aus östl [ ... ]

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Glyhosate: Von der WHO als Krebserregend eingestuft!Glyhosate: Von der WHO als Krebserregend eingestuft!

Glyphosate wurden im März 2015 von der WHO als vermutlich krebserregend Stufe 2 eingestuft. Jahrzehntelang galten sie als harmlos und wurden in großen Mengen in der Landwirtschaft, im Haus-und Kleingarten und bei der öffentlichen Grünflächenpflege eingesetzt. Im Menschen sind Glyphosate im Blut, Urin und in der Muttermilch zu finden. Glyhosate sind weltweit die am häufigsten verwendeten Herbizide. Seit 1975 werden sie zunehmend eingesetzt- nicht nur gegen "Un"kräuter, sondern auch direkt vor der Ernte, um Getreide und andere Feldfrüchte trocken einfahren zu können (Sikkation). Kartoffeln werden ebenfalls sikkiert, um ihre Lagerfähigkeit zu verbessern und die Keimung zu reduzieren.
Statt Stoppelfelder umzupflügen, werden heute meist Glyhosate gespritzt. Diese Pfluglose Bodenbearbeitung wird als "Klimafördernd" durch Agrarumweltprogramme gefördert. Glyphosateinsätze sind na [ ... ]

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Kompost: Kleinstlebewesen verwandeln Grünschnitt in fruchtbaren Boden Kompost: Kleinstlebewesen verwandeln Grünschnitt in fruchtbaren Boden

Rasen- und Heckenschnitt, Wildkräuter, Laub und Äste sind für die meisten (Klein) Gartenbesitzer "Abfall" und landen in der grünen Tonne. Für Kompostwürmer und andere Kleinstlebewesen sind diese Gartenrohstoffe Nahrung- sie produzieren daraus fruchtbaren Boden. Das Bodenleben wird angeregt, der Garten wird fruchtbarer und vielfältiger. Vögel, Kröten und Igel stellen sich von selber ein, weil sie wieder genügend Nahrung im Garten finden. Die "grüne Tonne" kann abbestellt werden, Dünger hat man selber im Überfluss!
Das wichtigste am Kompost ist seine Schichtung: auf eine trockene Schicht, die z.B. aus kleingeschnittenen Ästen besteht, kommt eine feuchte Schicht, dann wieder eine trockene (Ast)schicht, darauf wieder eine feuchte Matschschicht usw...... Jede Schicht sollte ca. 20 cm dick sein. In der feuchten Matschschicht, die aus rohen! Küchenrohstoffen, wie z.B. Gemüse, Kaf [ ... ]

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Die Jahreszeitenuhr der Natur: Beginn von Frühherbst, Vollherbst und SpätherbstDie Jahreszeitenuhr der Natur: Beginn von Frühherbst, Vollherbst und Spätherbst

Die Jahreszeitenuhr der Natur wird angezeigt durch Blüten, Früchte, Blattaustrieb, Blattverfärbung und Blattfall bestimmter Pflanzen. Sie stimmt meist nicht mit unserem Kalender überein. Die Wissenschaft nennt dieses Thema "Phänologie", oder die Lehre der Erscheinungen.
Frühherbst: Anfang bis Mitte September
Die Herbstzeitlose blüht
Birnen, Zwetschgen, Holunderbeeren und Hagebutten sind reif
Rauchschwalben fliegen Richtung Süden zurück     Vollherbst:  Mitte September bis Ende Oktober
Roßkastanien, Bucheckern, Eicheln und Walnüsse sind reif, die Früchte der Stieleiche fallen vom Baum
Äpfel, Kartoffeln und Rüben können geerntet werden, die Weinlese beginnt
Laubverfärbung bei Roßkastanie, Rotbuche, Birke, Eiche, Esche und Wildem Wein
Blattfall bei Obstbäumen
Hausrotschwanz und Star fliegen Richtung Süden zurück
Altweibe [ ... ]

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Letzte Ruhestätte unter einer BlumenwieseLetzte Ruhestätte unter einer Blumenwiese

Friedhöfe sind in unseren stark besiedelten Städten oft der letzte Rückzugsort für Tiere, darum könnten sich die Friedhofsverwaltungen doch mal überlegen, zusätzlich zu Bestattungen unter der "Grünen Wiese" auch Bestattungen unter einer Blumenwiese anzubieten. Dazu müßte die gut gedüngte Friedhofserde mit Sand abgemagert werden.
Am Rand dieser Blumenwiese könnte man Bänke für die Angehörigen aufstellen, zum stillen Gedenken bei Bienensummen, Grillenzirpen, Vogelgezwitscher und dem Beobachten von Schmetterlingen und anderen Tieren. Eine Blumenwiese in den Farben lila-blau-weiß würde zum Anlass passen. Am Rand dieser Blumenwiese könnten kleine Häuschen aufgestellt werden, die gleichzeitig als Wildbienenhotel dienen und in die die Namen der Verstorbenen eingraviert werden. Auf diese Weise leistet der Verstorbene mit der Wahl seiner Begräbnisstätte noch nach seinem T [ ... ]

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Henning BrabandtHenning Brabandt

In Braunschweig hinter Kohlmarkt und Gewandhaus liegt die Brabandtstraße, die an den Advokat  und Bürgerhauptmann Henning Brabandt erinnert. Er stand an der Spitze der Oppostion, die Braunschweig demokratisieren wollte und wurde am 17. September 1604 auf dem Hagenmarkt grausam hingerichtet.
1602 wurde der Rat der Stadt umgestaltet, die Vorherrschaft der Patrizier ging verloren. Spannungen mit Herzog Heinrich Julius und eine Handelsblockade führten zu sozialer Not. Die Geistlichkeit hetzte gegen den Oppositionsführer Brabandt, sah ihn mit dem Teufel im Bunde. Auf einer Volksversammlung entlud sich der Hass. Einige Bürgerhauptleute wurden getötet. Brabandt konnte fliehen, wurde gefaßt, gefoltert und hingerichtet: Man hieb ihm die Schwurfinger der rechten Hand ab und entmannte ihn, wartete, bis er wieder zu Bewußtsein kam, dann schnitt man ihm die Brust auf, trennte die Einge [ ... ]

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Volkswirtschaftlicher Nutzen von kurzgemähten öffentlichen RasenflächenVolkswirtschaftlicher Nutzen von kurzgemähten öffentlichen Rasenflächen

Aufwand Mehrwert / Nutzen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hoher personeller Arbeitsaufwand

hoher Geräte und Maschineneinsatz Rasenmäher, Laubsauger (Zweitakter) ….

Kraftstoff für Maschinen (meist Benzin)

erfordert häufig Pestizideinsatz zur Unkrautbekämpfung

starker Wasserverbrauch im Sommer Arbeitsplätze im Landschafts- und Gartenbau

sauber und ordentlich wirkende Grünflächen

Freizeitflächen (Sportplätze, Spiel- und Liegewiesen) Luftverschmutzung durch erhöhten Schadstoffausstoß (Benzol, Kohlenmonoxid) Lärmbelästigung (hoher Lärmpegel der Zweitakter)

erhöht die Ozonwerte im Sommer

Hoher Wasserverbrauch und Grundwasserverschmutzung durch Pestizideinsatz

Gesundheitsschädigung wegen Aufnahme von Pestiziden auf Freizeitflächen für Mensch und Tier

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Pestizide: Schleichende Vergiftung- auch im Menschen?Pestizide: Schleichende Vergiftung- auch im Menschen?

Untersuchungen haben ergeben, dass NICHT "Bio" Lebensmittel stark mit Pestiziden belastet sind. In Weintrauben, Paprika, Äpfeln, Erdbeeren und Orangen wurden besonders hohe Pestizid-Rückstände mit unterschiedlichen Wirkstoffen gefunden. Durch Pestizide, offiziell auch "Pflanzenschutzmittel" genannt, findet eine schleichende Vergiftung von Böden, Wasser, Insekten, Wildtieren und Menschen statt. Die hochgiftigen Substanzen führen zu einem rapiden Artensterben. Sie reichern sich im Menschen an und können -je nach Giftart- zu Krebs, Schädigungen des Erbguts, Nerven- oder Organschädigungen führen.
Durch den Einkauf von "Bio" Lebensmitteln schützt man nicht nur seine eigene Gesundheit, sondern auch Wasser, Böden, Wildtiere, Insekten und die Artenvielfalt!
Gifteinsatz bei konventionell erzeugten Erdbeeren:
welt.de - Der Fungizid-Cocktail macht die Erdbeere schön
2015 Erlaubte Pflanze [ ... ]

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Achtung: Handelsübliche Samenpackungen sind oft chemisch behandelt!Achtung: Handelsübliche Samenpackungen sind oft chemisch behandelt!

Achtung: Auch Samen und Blumenzwiebeln für den Haus- und Kleingärtner können mit chemischen Substanzen gebeizt sein, um sie vor Pilz- und Pflanzenkrankheiten oder Insekten zu schützen. Die konventionelle Saatgutindustrie hält sich bei diesem Thema bedeckt - es gibt noch keine Deklarationspflicht für gebeiztes Saatgut. Einige Samenhersteller vermerken im Katalog oder auf den Samenbeuteln, dass ihre Samen ungebeizt sind. Samen/Zwiebeln von Zierpflanzen, Obst und Gemüse könnten z.B. mit Fludioxonil, Tebuconazol, Dimethoporph oder Metconazol vorbeugend gegen Pilzbefall gebeizt sein, mit Thiuram gegen Pflanzenkrankheiten oder Neonicotinoiden gegen Insekten...
Neuerdings gibt es auch Samen mit "Schneckenschreck". Auch hier erfährt man nicht, ob die Schnecken durch ungiftige Bitterstoffe vertrieben werden, oder durch giftige Substanzen. Auf der sicheren Seite ist man mit Bio-Saatgut- e [ ... ]

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Walpurgis/ BeltaneWalpurgis/ Beltane

In der Nacht auf den 01. Mai feiert man Walpurgis/ Beltane. Dieses Fest steht für die Vereinigung von männlichen und weiblichen Energien und für die Zeugung von neuem Leben. In vielen Gegenden tanzt man in dieser Nacht um den Maibaum oder stellt seiner Liebsten eine frisch geschlagene Birke vor die Haustür. Der Maibaum symbolisiert den Phallus, der den Schoss von Mutter Erde befruchtet. Früher waren im "Honigmond" Mai Eheregeln außer Kraft gesetzt, außerehelich gezeugte Kinder wurden jedoch wie eigene Kinder in der Familie aufgenommen.
Die Göttin Flora symbolisiert diese Zeit der Blumen, Erotik, Liebe, Sinnlichkeit und Fruchtbarkeit. Oder Aphrodite, die Schaumgeborene, Göttin der Liebe. Das Meer ist ihre Heimat, die Muschel ihr Symbol.
Die Hexen sollen sich in dieser Nacht auf dem Blocksberg (Brocken) mit dem Teufel? vergnügen oder war es der wilde Wald- und Weidegott Pan mit  [ ... ]

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Oelziehen

Bei häufigen Halsentzündungen kann das morgendliche Ölziehen helfen. Es zieht die Giftstoffe aus der Mundhöhle.
Morgens gleich nach dem Aufstehen, noch vor dem Zähneputzen, mit 1 Esslöffel kaltgepresstem Sonnenblumenöl ca.10 Minuten gurgeln und es durch die Zähne ziehen, bis es milchig- weiß ist. Dann ausspucken, nicht herunter schlucken.
Ölziehen soll auch bei vielen anderen Krankheiten helfen!
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lkur

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Urbanes Gärtnern in Berlin, Havanna (Kuba) und Braunschweig Urbanes Gärtnern in Berlin, Havanna (Kuba) und Braunschweig

Im Braunschweiger Stadtteil Bebelhof entsteht gerade ein Stadtgarten nach dem Vorbild der Berliner Prinzessinnengärten:
Auf einem ehemaligen Brachgelände im Berliner Stadtteil Kreuzberg werden Gemüse, Kräuter und Blumen in verschiedenen, ausrangierten Gefäßen ohne direkten Bodenkontakt gezüchtet. Diese Form des gärtnerns nennt sich "Urbanes Gärtnern"- viele praktizieren es bereits auf ihren Balkons. Urbane Gärten sind mobil und können jederzeit umziehen. Der Gründer der Berliner Prinzessinnengärten brachte diese Idee aus Kuba mit. In der Hauptstadt Havanna wurden aus der Not heraus Stadtflächen in Gemüsebeete umgewandelt, um dort Nahrungsmittel zu produzieren, ohne Einsatz von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln, nur mit Hilfe von selbst hergestelltem Kompost! Eine Grüne Revolution ;) http://green.wiwo.de
http://prinzessinnengarten.net/
https://www.facebook.com/pages/ [ ... ]

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Werden Sie Nektarspender für Schmetterlinge! Werden Sie Nektarspender für Schmetterlinge!

Schmetterlinge mögen besonders gern dunkelrosa-lila Blütenfarben und Korbblüten wie Disteln, auf denen sie gut landen können. Schmetterlingsnektarfavoriten sind Buddjela (Schmetterlingsstrauch), Disteln, Lavendel und Dost. Nachtfalter bevorzugen duftende Blüten, die sich am Abend öffnen. Überwinternde Schmetterlinge gehen schon im Frühling auf Nektarsuche bei Blausternchen, Krokus, Veilchen und Salweide.
Garten-Schmetterlingsnektarpflanzen sind:
Astern (ungefüllt), Anis-Ysop, Bartblume, Blaukissen, Blausternchen, Blühende Kräuter, Buddjela (Schmetterlingsstrauch), Dost, Duftwicke, Echinacea, Fetthenne, Gänsekresse, Krokus, Kugeldistel, Lavendel, Luzerne, Madesüß, Malven, Margeriten, Minzen, Nelken (ungefüllt), Phlox, Primel, Ringelblume, Salbei, Sonnenbraut, Steinkraut, Thymian, Tripmadam, Schlüsselblume, Sedumarten, Seidelbast, Schneeball, Sonnenblume, Veilchen, Vergissm [ ... ]

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HanfkleidungHanfkleidung

Hanfkleidung ist weich und glänzend, saugfähig und atmungsaktiv. Sie lädt sich nicht elektrostatisch auf, kühlt im Sommer, wärmt im Winter und saugt Feuchtigkeit auf, ohne sich feucht anzufühlen. Hanffasern sind im nassen Zustand fester als im trockenen und dabei sehr stabil und reißfest, darum war die erste Goldschürferjeans aus Hanfsegel.
Man bekommt Hanfkleidung nur bei wenigen Anbietern, meist muss man im Internet bestellen.
Hanf wurde früher als Faserpflanze neben Flachs und Nessel auch bei uns angebaut. Noch bis 1933 stellte man Segel, Seile und Fallschirme aus Hanf her. Später wurden Synthetikfasern und Baumwolle für die Textilherstellung verwendet und 1961 wurde der allgemeine Anbau von Hanf verboten. Seit einigen Jahren ist der Anbau von Nutzhanf in Europäischen Ländern, Kanada und Russland wieder erlaubt, es ging jedoch viel Wissen über diese alte  [ ... ]

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Nur Recycling-Toilettenpapier mit "Blauem Engel" kaufenNur Recycling-Toilettenpapier mit

Toilettenpapier kann nicht wieder recycelt werden, darum ist es besonders wichtig, nur Produkte aus recyceltem Papier mit dem "Blauen Engel" zu kaufen. Das Papier ist inzwischen genauso weich und häufig auch weiß:   Foto: Verschiedene Recycling-Toilettenpapiersorten, die den "Blauen Engel" tragen Warum kaufen sehr viele Verbraucher noch immer das teurere!, weiße Toilettenpapier aus Frischzellstoff?
Läßt sich der Verbraucher zu sehr durch die Werbung beeinflussen? Durch Bilder von kleinen Hunden, Herzen, Blüten und Federn, die auf den Packungen zum Kauf animieren sollen, oder durch Begriffe wie soft, federweich, saugstark und verwöhnsicher, mit Luftkissen und Softkammersystem? Vielleicht mag der Konsument den Weihnachts- oder Vanilleduft, die Papierprägung mit Blumen, Federn, Sternzeichen oder Weihnachtspinguinen?
Wer Toilettenpapier aus Frischzellstoff kauft, wischt sic [ ... ]

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Kauf fair!Kauf fair!

Für eine gerechtere Welt ohne Armut und Kinderarbeit!
Fair produzierte Produkte wie Kaffee, Tee, Kakao, Schokolade, Säfte, Südfrüchte, Wein, Zucker, Reis, Honig, Blumen, Textilien, Sportbälle, Handtücher, Kleidung...... erkennt man am Siegel:    Fair einkaufen bedeutet:
existenzsichernde Löhne für Pflücker, Plantagenarbeiter und Kleinbauern, keine Kinderarbeit, stabile Mindestpreise, langfristige Handelsbeziehungen, Fairtrade Prämie für die Gemeinschaft z.B für Schulen und Gesundheitsvorsorge, nachhaltige Feldwirtschaft
(75 % der Fairtradeprodukte sind ökologisch produziert)
http://www.fairtrade.de/
konventionell hergestellt bedeutet meist:
Kinderarbeit, Hungerlöhne, Monokulturen, starker Pestizideinsatz, starke Preisschwankungen durch Spekulationen, Armut und Ausbeutung!

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Valentin liebt fair!Valentin liebt fair!

Am 14. Februar ist Valentinstag. An diesem Tag schenken sich Liebende Blumen als Zeichen ihrer Zuneigung. Der Brauch soll vom italienischen Bischof Valentin stammen, der Liebespaare traute, denen eine Heirat verboten war. Dem Paar schenkte er Blumen aus seinem Garten. http://www.helles-koepfchen.de Konventionell erzeugte Blumen werden heute im Ausland mit hohem Pestizideinsatz und auf Kosten der Arbeiter produziert:
http://www.zeit.de
http://www.bund.net
Darum sollte man beim Kauf von Blumen auf das Fairtrade-Siegel achten!
Mit dem Kauf von fair produzierten Blumen verbessert man die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Plantagenarbeiter und auch den Umweltschutz. Finanziert durch die Fairtradeprämie erhalten die Plantagenarbeiter und ihre Familienangehörigenkostenlose medizinische Versorgung und eine Schulausbildung. Fairtraderosen sind häufig in einer biologisch abbaubaren [ ... ]

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Samenbomben selber herstellenSamenbomben selber herstellen

Samenbomben/ Seedbombs sind gut geeignet, um schwer erreichbares Brachgelände zum Blühen zu bringen. Mit Heilerde, die es in jeder Drogerie gibt und dunkler Maulwurfserde, die bereits einen natürlichen Tonanteil besitzt und überall zu finden ist, lassen sie sich ganz einfach herstellen.
Rezept für 20 - 24 Samenbomben:
8 EL Heilerde, 8 EL Maulwurfserde, 7 EL Wasser, 3 EL Wildblumensamen verrühren und zu Samenbomben rollen. Aus Tonerde oder Bentonit, einem Bodenverbesserer aus dem Gartenmarkt, lassen sich ebenfalls gut Samenbomben herstellen. Bentonit mit Wasser verrühren, reichlich Wildblumensamen dazugeben, durchrühren, die Masse zu kleinen Kugeln formen und trocknen lassen. Die Kugeln trocknen an warmen Tagen innerhalb von 2 Stunden gut durch, werden sehr hart und lassen sich gut werfen. Bei Nässe lösen sie sich langsam wieder auf und geben den Samen frei. Die Tonerde kann au [ ... ]

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Streusalz oft Ursache für das Absterben von BäumenStreusalz oft Ursache für das Absterben von Bäumen

Streusalz ist wasserlöslich, verändert die Grundwasserqualität und beeinflusst Pflanzen und Kleinstlebewesen. Es hemmt die Wurzelfunktionen: Pflanzen wachsen schlechter und werden nicht mehr ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Die Blätter werden kleiner, bekommen braune Blattränder und fallen ab. Durch eine bestimmte Salzkonzentration im Baum wird normalerweise Wasser aus dem Erdreich angezogen. Sobald die Salzkonzentration im Erdreich höher ist als im Baum kehrt sich dieser Prozess um: dem Baum wird Wasser entzogen und er verdurstet.
Alternative zum Streusalz sind salzfreie, abstumpfende Streumittel oder Split:
http://www.blauer-engel.de
Ahorn, Rotbuchen, Kiefern und Platanen sind etwas weniger streusalzempfindlich.
http://www.hs-osnabrueck.de
http://www.bund-berlin.de/streusalz-gift-fuer-baeume-1
http://de.wikibooks.org/wiki/Der_Baum_als_Lebewesen

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Fair Play im Amateur-FußballFair Play im Amateur-Fußball

Der Dortmunder Student Andreas Schweigert bietet fair produzierte Fußbälle für 30 Euro an. Sie werden wie fast alle Fußbälle in Sialkot, Pakistan, produziert. 1 Euro pro Ball gehen in einen Hilfstopf für die Arbeiter in Pakistan. Von diesem Modell profitieren alle Akteure: die Näher in Pakistan freuen sich über fairere Löhne und finanzschwache Amateurvereine bekommen solide und günstige Bälle, die mit den Farben und Wappen ihres Vereins designet werden können. Dieses ist möglich, weil der Unternehmer nicht mit der üblichen Marge von bis zu 600 Prozent arbeitet, sondern die Bälle für das Doppelte des reinen Produktionspreises verkauft. Er hofft, irgendwann einmal von der "Ball-Kampagne" leben zu können. Hoffentlich gelingt ihm dieses Vorhaben! Es wäre schön, wenn dieses Modell in der Zukunft auch auf andere Produkte übertragen werden würde! http://www.zeit.de/sport/2 [ ... ]

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FleischerzeugungFleischerzeugung

Bild: Artgerecht lebende Schweinchen
Fleisch aus dem Supermarkt: sauber und unblutig abgepackte Stückchen in einer Schale. Kaum jemand denkt beim Kauf von Fleisch oder Wurst daran, dass dieses Stück Fleisch mal Teil eines lebenden Tieres war. Die Fleischproduktion läuft abgeschirmt vom Verbraucher irgendwo außerhalb auf dem Land hinter verschlossenen Türen. Dort produziert man schnell und billig, meist mit Hilfe von Hormonen und Medikamenten Kühe, Schweine, Hühner und andere Tiere, die nur den Lebenszweck haben, auf unserem Teller zu landen. Die Schlachtung erfolgt im Akkord, wenn das Tier Glück hat, wird es schnell und schmerzlos getötet. Das Tierfutter besteht meist aus genmanipulierten Sojabohnen, die mit viel Pestizid- und Insektizideinsatz produziert wurden, häufig sind diese Pflanzen so gezüchtet, dass sie diese Gifte auch in sich selbst tragen. Über das Tierfutter [ ... ]

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Querumer WaldQuerumer Wald

 http://frag-wilma.de/bildergalerie Um die Startbahn des Flughafens Waggum zu verlängern, wurden ab 2010 ca 30 Hektar Wald gerodet und auf ca 28 Hektar die Bäume gekappt.
Einige Tiere, die dort lebten, waren geschützt, standen aber noch nicht auf der Roten Liste: verschiedene Spechtarten, einige Frösche und Schmetterlinge......
Die meisten Fledermausarten wurden in den Wäldern des Querumer Forstes nachgewiesen. Es handelte sich um streng geschützte oder gefährdete Arten!  Der Kleinabendsegler (Nyctalus Leisleri) ist vom Aussterben bedroht und wurde im Querumer Wald gesehen Vögel:
Die dort vorkommenden Vogelarten Mittelspecht, Grauspecht, Milan und Wespenbussard waren streng geschützt und standen auf der roten Vorwarnliste. 20% des landesweiten Brutbestandes des Mittelspechts befanden sich im Querumer Wald, bis zu 500 Brutpaare. Der Kammmolch lebte im Querumer Wald un [ ... ]

Waldmehr...
Die HerbstzeitloseDie Herbstzeitlose

Im Frühherbst blüht die lila Herbstzeitlose Colchicum autumnale, die in allen Teilen das hochgiftige Colchicin enthält. Ihr lateinischer Name kommt von Colchis am Schwarzen Meer, der Heimat der Giftmischer. Im Frühling sind nur ihre Blätter zu sehen, die häufiger von unerfahrenen Sammlern mit Bärlauch verwechselt werden, manchmal mit tödlichen Folgen: schon 20 mg Colchicin können für einen Erwachsenen tödlich sein. Es bringt die Zellteilung zum Stillstand und führt in hohen Dosen zu Atemstillstand. Bei leichteren Vergiftungen kommt es zu Erbrechen und Durchfall, später können sich Symptome einer Strahlenkrankheit zeigen. In der Medizin werden ihre Inhaltsstoffe bei Krebs, Rheuma und Gicht eingesetzt, in der Pflanzenzucht zur Vergrößerung von Zuchtpflanzen. Früher zerrieb man die erste Herbstzeitlose zwischen den Händen, um sich auf das Spinnen an den langen Winterabende [ ... ]

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Angora: Kaninchen werden lebendig gerupftAngora: Kaninchen werden lebendig gerupft

Die Tierschutzorganisation PETA filmte verdeckt in China routinemäßige Grausamkeiten an Angora-Kaninchen, deren langes, weiches Fell zu Pullovern und Handschuhen verarbeitet wird. Im Film ist zu sehen, wie Arbeiter den Kaninchen die Angorawolle einfach herausreißen- sie lebendig rupfen, oder wie sie die Tiere an Vorder-und Hinterbeinen fixieren, um ihnen die Angorawolle abzuscheren- beides eine Tortour für die Tiere. 90 % der Angorawolle stammt aus China. Wenn sie den Angorakaninchen dieses Leid ersparen wollen, dann kaufen sie bitte keine Kleidungsstücke, die Angora enthalten!
http://www.peta.de/Angora

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